vtw-Newsletter 44 / 2016
- 16.11.2016 -


Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben Post!

wie immer mittwochs ...
übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
Im Mitgliederbereich des Internetauftritts des vtw finden Sie weitere Bekanntmachungen und Termine.
Für Anfragen und Hinweise stehen wir Ihnen gern - auch telefonisch - zur Verfügung.

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Thüringer Immobilien- und Standortkongress

Immobilienmarkt Thüringen: Profitieren vom Boom + Suche nach Chancen und Lösungen

Mittwoch, 30. November 2016, 9:00 Uhr
CongressCenter der Messe Erfurt
Carl-Zeiss-Saal

Das Verbandsratsmitglied des vtw, Frank Brösicke, und Prof. Olaf Langlotz, Abteilungsleiter Städte- und Wohnungsbau, Staatlicher Hochbau im TMIL, diskutieren in einem Extra-Forum zum Thema „Zukunft und Projekte außerhalb der großen Städte“ auf dem Thüringer Immobilienkongress. Neben Thesen zur gemeinsamen Entwicklung von Stadt und Land werden exklusiv aktuelle  Marktzahlen der Thüringer Landgesellschaft präsentiert. Im Podium sitzt zudem der Präsident von Haus&Grund Thüringen, Joachim Bleeck. Eine spannende Debatte ist garantiert.

Nutzen Sie unsere Partner-Sonderpreise für vtw-Mitglieder!

http://www.thueringer-immobilienkongress.de/

Einladungsschreiben

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Integrationspreis 2017 ausgelobt: Machen Sie mit und melden Sie Ihr Projekt beim Wettbewerb an!

Berlin – Zum ersten Mal loben der Deutsche Städtetag, der AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und der Deutsche Mieterbund gemeinsam den bundesweiten Wettbewerb zum „Integrationspreis 2017“ aus. Er findet unter dem Motto „Zusammenleben mit neuen Nachbarn“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit statt. Bis zum 23. Januar 2017 können Akteure Projekte einreichen, die beispielhaft zeigen, wie die Integration von Zuwanderern in Nachbarschaften und Wohnquartieren gefördert werden kann.
Die Wettbewerbsunterlagen können Sie auf der Website des Preis Soziale Stadt www.preis-soziale-stadt.de/integrationspreis sowie in Kürze unter www.gdw.de abrufen.

http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3380-integrationspreis-2017-ausgelobt-machen-sie-mit-und-melden-sie-ihr-projekt-beim-wettbewerb-an

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Aktuelle Pressemitteilungen des vtw

Medienecho zur vtw-Pressekonferenz
am 08.11.2016

Das Medieninteresse auf unsere Einladung zur großen Pressekonferenz des vtw im diesem Jahr war außerordentlich hoch – die wichtigen Thüringer Tageszeitungen, dpa, Privatradio und mdr folgten unserem Ruf. Es freut uns, dem Thema „Wohnen“ in der Medienlandschaft Thüringens wieder zu einem hohen Stellenwert verholfen zu haben.
Im Zentrum unserer Pressekonferenz standen die aktuellen „Daten & Fakten 2016 der unternehmerischen Wohnungswirtschaft“ und der enorme Beitrag Thüringer Wohnungsunternehmen zum Umweltschutz, dokumentiert in der Fortschreibung der CO2-Studie des vtw.
Letztlich fokussierten sich einige Medien auf die (aus ihrer Sicht) ‚stärkste Botschaft‘, den stetig wachsenden Leerstand im ländlichen Raum und die damit verbundenen wirtschaftlichen Fragen für einige Unternehmen. Diese Pointierung stufen wir als zwar verkürzt, aber durchaus in unserem Interesse ein. Sie hat zu einem deutlichen Schwenk der Wahrnehmung auf die Probleme des ländlichen Raumes geführt.
Diese Schwerpunktsetzung spiegelt aber nur einen Teil der Pressekonferenzthemen wieder.

Deshalb möchten wir an dieser Stelle die Kernaussagen noch einmal für Sie kurz & kompakt zusammenfassen:

• In Gesamtthüringen ist bezahlbares Wohnen möglich – auch in Erfurt / Weimar / Jena ist aktuell genügend bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten vorhanden - außerhalb der Großstädte steigen jedoch die Leerstände

daraus folgt:

• Städte: der Wohnungsmarkt in den Städten funktioniert - aus den Marktdaten des vtw ergibt sich maximal punktuell die Notwendigkeit von politischen Maßnahmen (bestimmte Wohnungstypen, altersgerechtes Wohnen) – der vtw plädiert dafür, dass alle Anstrengungen auf möglichst kostengünstigen Neubau gelegt werden

• Land: die ländlichen Räume sind zu stärken – Infrastruktur, Schulen, ÖPNV, spezielle Wohnformen – die zweite Leerstandswelle muss gemanagt und eingedämmt werden

• insgesamt kann gesagt werden: es ist eine verzahnte Strategie zur Entwicklung von Stadt und Land nötig. Einseitige Förderung der Städte benachteiligt den ländlichen Raum und verdoppelt die Kosten für den Steuerzahler

Da die Berichterstattung auch bei unseren Mitgliedsunternehmen auf ein differenziertes Echo gestoßen ist, möchten wir Ihnen unsere Pressemitteilungen sowie die Präsentation zum Thema „Daten & Fakten 2016“ noch einmal im vollen Umfang zur Verfügung stellen. Diese finden sie unter folgendem Link http://vtw.de/aktuelle-pressemitteilungen-des-vtw/

Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Hinweise.

Informieren Sie sich über das zusammengefasste Clipping zur Pressekonferenz des vtw am 08.11.2016.

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Vergütungsordnung für individuelle Beratungsleistungen des vtw

Ab dem 01.01.2017 gelten für alle kommerziellen Beratungsdienstleistungen, welche nach der Thematik und dem erforderlichen Aufwand (i.d.R. eine Bearbeitungszeit von mehr als 2 Stunden) nicht mehr den Charakter einer allgemeinen Beratung oder Information erfüllen, die in der Vergütungsordnung geregelten Vergütungssätze.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Slapnicar.

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Zweite Berechnungsverordnung (II. BV): Anpassung der Verwaltungs- und Instandhaltungskostenpauschalen zum 1. Januar 2017

Gemäß §§ 26 Abs. 4 und 28 Abs. 5a II. BV verändern sich die im Rahmen der Kostenmiete für preisgebundene Wohnungen ansetzbaren Verwaltungs- und Instandhaltungskostenpauschalen alle drei Jahre auf Basis der Verbraucherpreisentwicklung. Maßgeblich hierfür ist jeweils die Veränderung des der Anpassung der Pauschalen vorausgehenden Oktober-Indexes gegenüber dem Okto­ber-Index drei Jahre zuvor.

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Immobilienwirtschaft legt Mitarbeit im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen vorerst auf Eis

Berlin, 16.11.2016 – In Reaktion auf den von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzplan 2050, der eine kurzfristig hinzugefügte zusätzliche Mehrbelastung für den Gebäudesektor in Deutschland enthält, sehen die großen Verbände der deutschen Immobilienwirtschaft vorerst keine Grundlage mehr für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Bundesregierung im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen. Bis Ende Januar soll mit den zuständigen Fachministerien geklärt werden, inwieweit bei den Klimaschutzzielen noch ein gemeinsamer Weg gefunden werden kann. Bis dahin wird die Mitarbeit der Verbände der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) sowie von Haus & Grund im Bündnis stillgelegt. Das haben die entsprechenden Verbände heute der Bundesregierung in einem gemeinsamen Brief mitgeteilt. Hintergrund dieser Entscheidung ist die am Freitag bekannt gewordene durch Bauministerin Hendricks noch kurzfristig veranlasste Verschärfung der Einsparziele im Gebäudesektor um acht Millionen Tonnen CO2 bis zum Jahr 2030.

Mehr Informationen sowie die Erklärungen der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft finden Sie unter
http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3385-immobilienwirtschaft-legt-mitarbeit-im-buendnis-fuer-bezahlbares-wohnen-und-bauen-vorerst-auf-eis

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Seminar: „Wohnungsabnahme und –übergabe: Rechtssicherheit auch bei bösen Überraschungen“

am 28.11.2016 von 09:00 – 16:00 Uhr

Mieterbriefe, in denen der Vermieter bei Vertragsende gebeten wird, er könne alle Schäden  auf Kosten des Mieters beseitigen, und denen ein gedeckter Scheck über 3.000 € sowie die Wohnungsschlüssel beigefügt sind, sterben aus.  Stattdessen sehen Wohnungen bei der Rückgabe immer häufiger ziemlich schlimm aus.
Jetzt müssen Sie wichtige Entscheidungen treffen: Was tragen Sie in Ihr Protokoll ein? Jeden Mangel? Oder unterscheiden Sie zwischen Schönheitsreparaturen und Schäden?
Und vor allem: Wie beschreiben Sie den Mangel, knapp oder ausführlich? Reicht „Tür beschädigt“ aus? Oder müssen Sie genau ausmessen, wie viel cm der Mieter von der Unterseite der Tür abgesägt hat, als er Laminat verlegte? Muss der Mieter das Protokoll unterschreiben? Müssen Sie ihm ein Exemplar aushändigen? Und was tun Sie, wenn der Mieter die Arbeiten selbst ausführen will, aber erst nach seinem Urlaub in vier Wochen? Müssen Sie das dulden? Und welche Arbeiten können Sie nach der aktuellen Rechtsprechung überhaupt noch vom Mieter verlangen? Antworten darauf erhalten Sie in dieser Seminarveranstaltung. 

Inhalte:

• Notwendigkeit und rechtliche Bedeutung von Protokollen

• Wesentliche Inhalte von Protokollen

• Besichtigungsrecht des/r Vermieters/in

• Mangelbeschreibung (Holzwerk, Decken, Wände, Bodenbelag, Elektroinstallation etc.)

• Übernahme von Veränderungen des/r Vormieters/in

• Rückbauverpflichtung des/r Mieters/in

• Versteckte Mängel

• Verjährung gem. § 548 BGB

• Schönheitsreparaturen (mit aktueller Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs)

Referent:
Rechtsanwalt Detlef Wendt, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht        

Teilnehmergebühr:
für MFA-Mitglieder: 210,00 EURO
für Nichtmitglieder: 240,00 EURO

Zur Online-Anmeldung gelangen Sie hier!

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Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Victor
Verbandsdirektorin

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
(gesetzlicher Prüfungsverband)
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Constanze Victor, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 160078

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Bildnachweise:
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