vtw-Newsletter 36 / 2016
- 21.09.2016 -


Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben Post!

wie immer mittwochs ...
übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
Im Mitgliederbereich des Internetauftritts des vtw finden Sie weitere Bekanntmachungen und Termine.
Für Anfragen und Hinweise stehen wir Ihnen gern - auch telefonisch - zur Verfügung.

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GdW kompakt
"Neue Wohnungsgemeinnützigkeit - Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht"

Das neue GdW kompakt erläutert, warum die Wohnungswirtschaft kein Interesse an einer neuen gesetzlichen Wohnungsgemeinnützigkeit hat und was die Alternativen wären, um den Wohnungsmarkt zu stärken. Es soll als Argumentatioshilfe bei Gesprächen mit politische Verantwortlichen zu diesem für die Wohnungswirtschaft sensiblen Thema dienen.

http://web.gdw.de/service/publikationen/gdw-kompakt/3321-gdw-kompakt-neue-wohnungsgemeinnuetzigkeit

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Kostenfreie Fachtagung:
Minolunch am 13.10.16 – Schlosshotel Bad Wilhelmshöhe

Seit einigen Jahren führt der Messtechnik-Dienstleister Minol deutschlandweit kostenfreie Fachtagungen für die Wohnungswirtschaft durch. Am Donnerstag, dem 13. Oktober 2016 auch in Kassel.

Sie wollen mehr über die Themen wie Miet- und WEG-Recht sowie Digitalisierung der Wohnungswirtschaft erfahren?

Details zum Programm erhalten Sie im Flyer.

 

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Kommunalverbände mahnen rasche Grundsteuer-Reform an
(Quelle: Becklink 2004414- Beck online)

Die kommunalen Spitzenverbände dringen auf eine rasche Reform der Grundsteuer und stützen den von den Ländern mehrheitlich getragenen Vorstoß. Der Städtetag forderte am 20.09.2016 in Berlin, Bund und Länder sollten sich auf Basis des Entwurfs aus Niedersachsen und Hessen einigen: "Andernfalls drohen den Kommunen massive Steuerausfälle, weil Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht laufen." Widerstand kam zuletzt aus dem CSU-regierten Bayern und dem rot-grün regierten Hamburg.

Bundesfinanzhof mahnte schon vor Jahren Neuregelung an
Der Bundesfinanzhof hatte vor Jahren eine Neuregelung angemahnt, auch das Bundesverfassungsgericht ist mit dem Verfahren befasst. Denn die derzeit benutzten Einheitswerte basieren auf jahrzehntealten Wertverhältnissen - im Westen aus dem Jahr 1964 und im Osten aus dem Jahr 1935. Die geplanten Neubewertungen für rund 35 Millionen wirtschaftliche Einheiten sollen nach dem vorliegenden Entwurf aus Hessen und Niedersachsen zum Stichtag 01.01.2022 in den darauffolgenden Jahren vorgenommen werden.

Unter dem Strich keine höheren Einnahmen
Die Grundsteuer ist mit einem jährlichen Aufkommen von rund 13 Milliarden Euro eine der wichtigsten Einnahmequellen der Kommunen. Durch die Reform soll unterm Strich nicht mehr Geld eingenommen werden. Es wird nach Darstellung der Länder aber zu Veränderungen kommen, wenn Grundstücke nach Jahrzehnten erstmals bewertet werden. Wer am Ende weniger oder mehr zahlt, zeige sich erst in Jahren.

Städtebund erwartet keine Kostenexplosion
Aus Sicht des Städte- und Gemeindebundes ist keine Kostenexplosion bei der Grundsteuer zu erwarten. Der Landkreistag verwies auf den Reformdruck sowie mangelnde konsensfähige Alternativen. Er warnte vor der falschen Erwartung, die Reform könne für jeden Bürger belastungsneutral sein. Durch die Gestaltungsmöglichkeiten von Land und Kommunen ließen sich aber die meisten der politisch nicht gewollten Belastungssituationen korrigieren und entschärfen.

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Statistik

Mit rund 17,1 Millionen hatten im Jahr 2015 mehr Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund als je zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis des Mikrozensus 2015 weiter mitteilt, erreichte der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung 21,0 %. Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist im Schnitt deutlich jünger als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.
Mehr dazu -->
https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/09/PD16_327_122.html

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Ergänzungsschulung: „Immobilienbewirtschaftung“
für Auszubildende im 3. Lehrjahr

Termin:
17.10. – 19.10.2016   von 08:30 – 15:30 Uhr

Teilnahmegebühr:
90,00 € / Person für alle 3 Tage

Inhalte

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Bildnachweise:
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Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Victor
Verbandsdirektorin

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
(gesetzlicher Prüfungsverband)
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Constanze Victor, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 160078