vtw-Newsletter 23 / 2016
-  22.06.2016 -


Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben Post!

wie immer mittwochs ...
übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
Im Mitgliederbereich des Internetauftritts des vtw finden Sie weitere Bekanntmachungen und Termine.
Für Anfragen und Hinweise stehen wir Ihnen gern - auch telefonisch - zur Verfügung.

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Neues aus den Mitgliedsunternehmen

Zum 01. Juni 2016 wurde Frau Johanna Klapproth als neues Vorstandsmitglied in der AWG „Frohe Zukunft“ eG Triebes bestellt.

Wir wünschen für die neue Tätigkeit viel Erfolg !

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Save the date +++ 27.10.2016 +++ Zeulenroda

Der Termin war eigentlich für unseren diesjährigen ordentlichen Verbandstag reserviert, den wir aufgrund der Fusion der Verbände nunmehr schon im Rahmen der „Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft“ in Suhl abgehandelt haben. Trotzdem möchten wir diesen Tag gern für eine weitere Großveranstaltung nutzen und bitten Sie, diesen Termin in Ihrem Kalender weiterhin freizuhalten.
Als Redner konnte bereits wieder Herr Prof. Radermacher gewonnen werden, dessen Vortrag in Suhl ein überaus positives Feedback durch die Zuhörer erhalten hat.
Gern bieten wir Ihnen die Möglichkeit, schon am Vorabend anzureisen, um gemeinsam einen netten Abend zu verbringen. Für eine kleine Überraschung ist ebenfalls gesorgt!

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Veranstaltungshinweis

Fachtagung „Klimaverträglich konsumieren im Quartier – Energieeffizienz, Sharing und Partizipation als Strategien nachhaltiger Quartiersentwicklung“ findet  am 8. September 2016 in Osnabrück

Veranstalter:
ISP - Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der FH Erfurt in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Welche klima- und ressourcenschonenden Strategien, wie beispielsweise Sharing-Economy, finden in der Praxis bereits Anwendung und wie lässt sich ihr Erfolg bewerten? Welchen Beitrag leistet energetische Quartiersentwicklung und welche Effekte wurden im Rahmen der Umsetzung bereits in einzelnen Kommunen erzielt? Wie können Bürgerinnen und Bürger am Prozess der Energiewende beteiligt werden und welche Kommunikationsansätze sind dabei zielführend? Diesen und weiteren Fragestellungen widmet sich die Fachtagung „Klimaverträglich konsumieren im Quartier – Energieeffizienz, Sharing und Partizipation als Strategien nachhaltiger Quartiersentwicklung“, die sowohl Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtverwaltungen, Wohnungswirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft anspricht. Nach Plenumsvorträgen bieten thematische Foren die Gelegenheit zur Vertiefung und Diskussion!

Nähere Information zur Fachtagung und zu den Inhalten der Workshops finden Sie in den kommenden Wochen unter: http://www.fh-erfurt.de/fhe/isp/

Kontakt: isp@fh-erfurt.de<mailto:isp@fh-erfurt.de>

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Vom Gebäude zum Quartier: fünf Jahre KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“

Für den Erfolg der Energiewende kommt es nach Ansicht von Bundesbauministerin Barbara Hendricks entscheidend darauf an, die Energieeffizienz ganzer Stadtteile zu verbessern. „Unserem integrierten Ansatz ‚Vom Gebäude zum Quartier‘ gehört die Zukunft. Wir schaffen damit die Grundlage für mehr Energieeffizienz im Gebäudebestand und tun zugleich etwas für bezahlbares Wohnen und altersgerechten Umbau“, sagte Hendricks am 21.06.2016 zur Bilanzierung des KfW-Förderprogramms Energetische Stadtsanierung, das gemeinsam mit dem Bundesbauministerium aufgelegt wurde. Kommunen, die die Energieeffizienz ganzer Stadtquartiere verbessern wollen, erhalten seit fünf Jahren Zuschüsse aus diesem Programm. Dabei werden über das Einzelgebäude hinaus zusätzliche Potenziale für die kommunale Energiewende mobilisiert. Das Programm hat bundesweit Impulse gesetzt und findet international Beachtung. In mehr als 550 Quartieren wurden bislang energetische Sanierungsprojekte angestoßen und individuelle Lösungen entwickelt - in innerstädtischen Altbauquartieren ebenso wie in Großwohnsiedlungen oder in Einfamilienhaussiedlungen im ländlichen Raum.
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen/Pressemitteilungen-Details_361280.html

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Siegesmund fordert Korrekturen am EEG-Entwurf der Bundesregierung

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hat heute im Bundesrat den vorliegenden Entwurf der Bundesregierung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) scharf kritisiert: „Der aktuelle Gesetzentwurf ist ein Rückschritt. Er gibt keine Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels und ist ein Zurück hinter die Pariser Klimaschutzvereinbarung“, sagte Siegesmund bei der ersten Behandlung der EEG-Novelle in der Länderkammer. Thüringen fordert u.a. für die Bereiche Photovoltaik und Windkraft eine Befreiung von der Ausschreibungspflicht bis zu einer Leistung von 1 Megawatt. In der von der Bundesregierung vorgelegten Fassung werden kleine Anlagen massiv benachteiligt, da sie bereits ab 0,75 Megawatt in den Wettstreit um Fördermittel gehen müssen. Solar- und Windkraftanlagen von Genossenschaften, Unternehmen oder Mietern verlieren so ihre wirtschaftliche Grundlage. „Die dezentrale Energieversorgung wird damit ausgebremst“, sagte Siegesmund.
https://www.thueringen.de/th8/tmuen/aktuell/presse/91775/index.aspx

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Geisterstädte verhindern – Wohnungswirtschaft legt Zehn-Punkte-Plan zur Rettung vor Schrumpfungs-regionen vor

Deutschland droht die demografische Spaltung. Während zahlreiche Großstädte rasant wachsen und Wohnungen dort immer rarer und teurer werden, verlieren viele ländliche Regionen ungebremst Einwohner, werden immer unattraktiver – und drohen langfristig zu regelrechten Geisterstädten zu werden. „Mit unserem Zehn-Punkte-Plan legen wir der Politik wirksame Maßnahmen vor, mit denen wir die Lebensqualität kleinerer Städte im ländlichen Raum gemeinsam sichern können“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich einer Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten über die Ergebnisse der Studie „Schwarmstädte“ beim WohnZukunftsTag in Berlin. „Die Debatten über Wohnungspolitik drehen sich aktuell fast ausschließlich um Wohnungsmangel und Mietspreisbegrenzungen in Ballungszentren. Vergessen werden dabei allzu oft die ländlichen Regionen. Sie sind die Verlierer der aktuell starken Wanderungsbewegungen innerhalb Deutschlands“, so der GdW-Chef. Eindeutige Gewinner der Binnenwanderung sind dagegen 30 kreisfreie Großstädte, wie die „Schwarmstädte“-Studie zeigt. „Mit einer gemeinsamen Strategie müssen alle Akteure auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene daran arbeiten, lebendige Zentren in den Abwanderungsregionen zu erhalten und eine volkswirtschaftlich unrentable Überkonzentration unserer Bevölkerung in den Wachstumsregionen zu verhindern“, forderte Gedaschko.
http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3222-geisterstaedte-verhindern-wohnungswirtschaft-legt-zehn-punkte-plan-zur-rettung-von-schrumpfungsregionen-vor

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Deutscher  Städte- und Gemeindebund

Aktuelle Meldung zur Verteilung der Integrationskosten für Flüchtlinge

Beim Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag, den 16. Juni kam es nicht zu einer Einigung im Hinblick auf die Verteilung der Kosten für die Integration der Flüchtlinge. Allerdings habe es begrüßenswerte Teilergebnisse gegeben, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, im Deutschlandfunk. Er sei guter Hoffnung, dass es am 8. Juli zu einer Einigung komme. Der Druck werde jetzt weiter steigen. Wichtig sei vor allem eine dauerhafte Lösung. Das Gespräch von Petra Ensminger vom Deutschlandfunk mit Dr. Gerd Landsberg kann auf der Homepage des Deutschlandfunks nachgelesen werden:

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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Aktuelle Meldung zu Einblicken  in die Lebenslagen von Geflüchteten

Forschungsteam berichtet über erste Erkenntnisse aus einer qualitativen Vorstudie zur Vorbereitung eines Langzeitprojekts zur Lebenssituation von Schutzsuchenden.

Die Ergebnisse einer qualitativen Befragung von 123 geflüchteten Menschen zeigen, dass diese je nach Herkunft, Bildung, Fluchtursachen und Fluchterfahrungen sehr vielfältige und unterschiedliche Voraussetzungen für das Leben und Arbeiten in Deutschland mitbringen. Gemeinsam ist den meisten eine hohe Motivation, in Deutschland zu arbeiten, die deutsche Sprache zu erlernen und sich in Wirtschaft und Gesellschaft zu integrieren. Die Befragten verbinden mit Deutschland Grundwerte wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie sowie die Trennung von Staat und Religion – und der Großteil befürworten diese Werte ausdrücklich. 

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Deutscher  Städte- und Gemeindebund

Aktuelle Meldung zum Investitionspakt des Bundes für sozialen Zusammenhalt

Wie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) mitgeteilt hat, will der Bund ab dem Jahr 2017 jährlich 200 Mio. Euro in die Sanierung der kommunalen sozialen Infrastruktur investieren. Entsprechende Eckpunkte eines Investitionspakts für sozialen Zusammenhalt wurden von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks am 15.06.2016 im Kabinett vorgestellt.
Dieses Geld soll vor allem in den Ausbau und die Sanierung der Bildungseinrichtungen investiert werden, aber auch in den Ausbau von Stadtteilzentren und Bürgerhäusern, um ehrenamtlich Engagierte zu unterstützen.
Zur Begleitung der Investitionen soll es in Stadtquartieren und Gemeinden auch Integrationsmanager geben, die vor Ort Ansprechpartner für Vereine und Initiativen sind, aber auch für Neubürger und Einheimische.
Ziel ist es, Kitas und Schulen für die Integration zu ertüchtigen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Verankerung im Stadtteil zu stärken. Wie das BMUB weiter mitteilt, sollen darüber hinaus weitere 100 Mio. Euro über die bewährten Stadtumbauprogramme und das Programm Soziale Stadt der Bundesstädtebauförderung investiert werden. Insgesamt stehen damit ab dem Jahr 2017 pro Jahr zusätzlich 300 Mio. Euro für die soziale Stadtentwicklung zur Verfügung.
Das Bundesbauministerium wird nun mit den Ländern eine Verwaltungsvereinbarung zur konkreten Verteilung der Investitionsmittel verhandeln.

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Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales

Medieninformation 110/2016 - Bedarfszuweisungen neu geregelt

Mit seiner gestrigen Unterschrift unter die teilweise neu gefasste Verwaltungsvorschrift für Bedarfszuweisungen hat Innenminister Dr. Holger Poppenhäger wichtige Änderungen für die Kommunen in Kraft gesetzt.
Künftig müssen die Kommunen die Hebesätze für die Grundsteuern und die Gewerbesteuer nicht mehr jährlich anpassen, wenn sie Bedarfszuweisungen erhalten wollen.
Die neu geregelten Sätze sind soweit reduziert, dass sie von den Kommunen in Haushaltsnotlagen auch tatsächlich erreicht werden können, ohne die betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbebetriebe vor Ort über Gebühr zu belasten.
Darüber hinaus orientieren sich die Sätze ausschließlich an der Einwohnerzahl der betroffenen Gemeinden. Die Frage, ob die Gemeinde kreisfrei ist oder nicht, spielt keine Rolle mehr. Damit wurde auch eine wichtige Forderung des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen in der neuen Verwaltungsvorschrift berücksichtigt.
Dr. Poppenhäger: „Durch die Neuregelung werden die Bedarfszuweisungen gerechter an betroffene Gemeinden vergeben und der Verwaltungsaufwand für die Kommune gleichzeitig reduziert.“
Bedarfszuweisungen sind finanzielle Leistungen des Landes an Kommunen, die sich in einer schwierigen Haushaltssituation befinden. Sie tragen dazu bei, dass sich die Kommunen innerhalb eines bestimmten Zeitraums konsolidieren können und finanziell wieder handlungsfähig werden.
In Thüringen hatten im letzten Jahr über 80 Gemeinden Anträge auf Bedarfszuweisungen gestellt.

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GdW-Europabrief 7/2016

Der GdW hat uns den aktuellen Europabrief  zur Verfügung gestellt. Diesen können Sie unter folgendem Link abrufen:
http://web.gdw.de/wowi-app-feed/3180-gdw-europabrief-07-2016

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Starten Sie Ihre Weiterbildung zum/zur

„Geprüften Immobilienfachwirt/in (IHK)“

bei der MFA ab 19.08.2016

Steigern Sie Ihre beruflichen Perspektiven und legen Sie den Grundstein für Ihre erfolgreiche Entwicklung in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit DER Weiterbildung in unserer Branche schlechthin!

Alle Informationen rund um den Lehrgang finden Sie unter folgendem Link.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 29.07.2016.

Gerne steht Ihnen Frau Füldner telefonisch unter 0361/34010-224 oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

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Bildnachweis:

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Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Victor
Verbandsdirektorin

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19(0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Constanze Victor, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 78