vtw-Newsletter 19 / 2016
-  18.05.2016 -


Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben Post!

wie immer mittwochs ...
übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
Im Mitgliederbereich des Internetauftritts des vtw finden Sie weitere Bekanntmachungen und Termine.
Für Anfragen und Hinweise stehen wir Ihnen gern - auch telefonisch - zur Verfügung.

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Unerwünschte E-Mails in unserem Namen (Mail-Spoofing)

Aus gegebenem Anlass informieren wir Sie darüber, dass in letzter Zeit unsere Mitgliedsunternehmen vermehrt E-Mails erhalten, die angeblich im Namen des Verbandes oder unserer Mitarbeiter versendet wurden. Leider ist es dem Verband nicht möglich, diese Art von E-Mail-Versand einzuschränken oder zu unterbinden. Der Versand dieser E-Mails findet außerhalb unseres Einflussbereiches statt.

Dazu muss man wissen, dass es genauso einfach ist, eine E-Mail-Adressen zu fälschen, wie einen Brief mit einem gefälschten Absender zu verschicken. Der Grund dafür ist das veraltete weltweit verwendete Versende- Protokoll (SMTP).

Wenn der Versand solcher gefälschter E-Mails nicht verhindert werden kann, was können Sie tun? Nicht viel.

Auf Empfängerseite könnten SPAM-Kontrollprogramme, die die Plausibilität von Absender und Versand-Server überprüfen, eine Option sein.

Prüfen Sie immer, ob der Inhalt der E-Mail zum Absender passt! Der Verband wird keine englischsprachigen E-Mails an Sie versenden. 

Bitte wenden Sie sich bei Unsicherheiten an Frau Krämer (Tel. 0361/34010221).

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Haus und Grund Deutschland

Pressemitteilung zur Länderinitiative für Verschärfungen der Mietpreisbremse

Die Länder Berlin, Hamburg und Nordrhein-Westfalen planen Medienberichten zufolge, die Mietpreisbremse zu verschärfen. Demnach sollen Vermieter künftig verpflichtet werden, Mietinteressenten die Höhe der Vormiete bekanntzugeben. Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland kritisierte heute diese Initiative: „Es ist schon interessant, dass einige Länder die Mietpreisbremse offenbar für misslungen halten. Zu dieser Erkenntnis hätten sie auch schon vor zwei Jahren kommen können – lange vor Inkrafttreten des Gesetzes“, sagte Haus & Grund-Hauptgeschäftsführer Kai Warnecke.
http://www.hausundgrund.de/presse_1148.iframe,1.html

Nehmen sie zur gleichen Problematik auch die Pressemitteilung des DMB zur Kenntnis:
http://www.mieterbund.de/presse/pressemeldung-detailansicht/article/34983-mietpreisbremse-muss-nachjustiert-werden.html?cHash=34ac818549c6b5a5ddfad8e5f46c89c0

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Deutscher Städte- und Gemeindebund

Aktuelle Meldung zu neuem Angebot für arbeitssuchende Flüchtlinge

JOBBÖRSE.de bietet als eine der größten Jobbörsen in Deutschland in einer neuen Rubrik nun auch speziell Stellenangebote für Flüchtlinge an. Der Dienst wird für Arbeitgeber und Flüchtlinge kostenlos angeboten. In der Bewerberdatenbank befinden sich bereits über 470 registrierte Flüchtlinge, die unterschiedliche Qualifikationen und die notwendigen Voraussetzungen für die Aufnahme einer Arbeit mitbringen.

Flüchtlinge finden auf der Webseite aktuelle Jobs, speziell für sie, und können zusätzlich ihr Bewerbungsprofil kostenlos eintragen. Die Website selektiert die Stellenangebote dann passend zum Bewerberprofil und schickt regelmäßig geeignete Jobs per Email an registrierte Bewerber.

Für Arbeitgeber wurden Informationen zu den wichtigen Fragen zum Thema „Ausbildung bzw. Beschäftigung von Flüchtlingen“ zusammengestellt, sodass sich interessierte Arbeitgeber über alle zentralen Aspekte bei einer Beschäftigung informieren können.
http://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/Aktuelles/2016/Neues%20Angebot%20f%C3%BCr%20arbeitssuchende%20Fl%C3%BCchtlinge/

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Textbausteine für den Geschäftsbericht 2015

Im „Ratgeber“ Information Nr. 01/2016, Sachgebiet J, wurde eine erste Fassung der Textbausteine für den Geschäftsbericht des Jahres 2015 veröffentlicht. Diese beinhaltete aktuelle Informationen zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland und in Thüringen sowie zur Branchenentwicklung, die basierend auf den Ergebnissen der Jahresstatistik zum 31.12.2014 und unter Einbeziehung der Ergebnisse des Betriebsvergleiches zum 31.12.2014 dargestellt wurde. Zwischenzeitlich liegen die Ergebnisse der Jahresstatistik des GdW und der Regionalverbände zum 31.12.2015 vor, sodass Teil II „Branchenentwicklung“ entsprechend aktualisiert wurde.
Der Text wurde sowohl in der Information 04/2016 veröffentlicht als auch im Internet im Mitgliederbereich unter "Aktuelles/BWL" eingestellt.

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„Der „Pleite-Mieter“ – so setzen Sie Ihre Forderungen rechtlich einwandfrei durch“am 06.06.2016 von

09:00 – 16:00 Uhr bei Ihrer MFA

Die Szene ist filmreif: Ein ehemaliger Mieter schuldet Ihnen 20.000 €. Das Insolvenzverfahren wurde eröffnet. Der Treuhänder überweist Ihnen monatlich 0,00 €.

An einem schönen Sommertag winkt Ihnen der Mieter aus einem gebrauchten Porsche, den er mit 10.000 € bar bezahlt hat, freudig zu. Sie erfahren, dass er eine Erbschaft von 20.000 € gemacht hat. Das Geld hat er allerdings nicht zur kompletten Tilgung seiner Schulden verwendet, sondern sich endlich den lang ersehnten Traum vom Sportwagen erfüllt. Sie ballen die Fäuste in der Tasche und fragen sich, ob da noch alles mit rechten Dingen zugeht. Und? Geht es noch?

Die Zahl der säumigen Mieter steigt ständig an. Damit verbunden sind häufige und hohe Mietausfälle. Angesichts der immer komplizierter werdenden gesetzlichen Regelungen auch und gerade im Insolvenzrecht ist der Vermieter oft überfordert, wenn es gilt, eigene Rechte im drohenden oder laufenden Insolvenzverfahren seines Mieters geltend zu machen.

Das Seminar führt ein in die schwierige Welt der Verbraucherinsolvenz, wobei natürlich  auch die Neuerungen der Insolvenzordnung besprochen werden:

• Was ist ein außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren?

• Ist eine gerichtliche Geltendmachung meiner Forderungen überhaupt noch sinnvoll?

• Was ist bei einem gerichtlichen Einigungsversuch zu beachten?

• Worauf muss ich achten, wenn das Privatinsolvenzverfahren eröffnet wird?

• Wie melde ich meine Forderungen an?

• Wann kann ich meinem insolventen Mieter noch kündigen?

• Wann steht dem Insolvenzverwalter / Treuhänder ein Sonderkündigungsrecht zu?

• Was passiert mit der Kaution?

• Kann ich mit Guthaben aus Betriebskostenabrechnungen noch aufrechnen?

• Was bedeutet die sogenannte Freigabeerklärung des Treuhänders / Verwalters?

• Besonderheiten bei Genossenschaften

Zielgruppe:
Vorstände, Geschäftsführer/innen, Mitarbeiter/innen von Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Hausverwalter/innen mit Sondermietenverwaltung

Referent:
Rechtsanwalt Detlef Wendt, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Recklinghausen

Teilnehmergebühr: 
für MFA-Mitglieder. 210,00 EURO
für Nichtmitglieder. 240,00 EURO

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Bildnachweis:

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Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Victor
Verbandsdirektorin

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19(0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Constanze Victor, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 78