vtw-Newsletter 16 / 2016
-  27.04.2016 -


Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben Post!

wie immer mittwochs ...
übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
Im Mitgliederbereich des Internetauftritts des vtw finden Sie weitere Bekanntmachungen und Termine.
Für Anfragen und Hinweise stehen wir Ihnen gern - auch telefonisch - zur Verfügung.

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Artikel "Thüringer Allgemeine" vom 27.04.2016

Thüringen steckt Millionen in den Bau von Sozialwohnungen

Neue Richtlinien zur Thüringer Wohnraumförderung treten in Kraft! "Was lange währt, wird endlich gut“…sollte man meinen. Laut Information aus dem Thüringer Bauministerium werden die neuen Förderrichtlinien für den Wohnungsbau Anfang Mai 2016 veröffentlicht. Mit insgesamt 125 Millionen Euro sollen die Neubautätigkeit sowie die Modernisierung im sozialen Wohnungsbau angekurbelt werden. Die Wohnungswirtschaft braucht Förderung. Der Verband moniert jedoch den mangelnden Dialog …

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Artikel "Freies Wort" vom 16.04.2016

Wohnungspolitik: Schwierige Förderrrichtlinien und wie sie in Suhl wirken  

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Neue Förderbekanntmachungen für Bauen und Energie

Aktuell sind drei neue Förderbekanntmachungen erschienen, auf die wir hinweisen möchten:
Das BMUB-Programm „Zukunft Bau“ hat die Antragsforschungsrunde 2016 gestartet. Die Frist für einzureichende Forschungsanträge endet am 30.06.2016.
Das BMWi hat die Förderinitiative „EnEff.Gebäude.2050 – Innovative Vorhaben für den nahezu klimaneutralen Gebäudebestand 2050“ gestartet. Die Förderbekanntmachung ist gültig bis zum 31. Dezember 2018, Vorhaben, …

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Wohnungsbauförderung: Wohnungswirtschaft fordert Investitionszulage für mehr bezahlbaren Wohnraum

"Der GdW unterstützt den Vorschlag, eine zeitlich befristete und räumlich begrenzte steuerliche Sonderabschreibung einzuführen, ausdrücklich", erklärte GdW-Hauptgeschäftsführerin Ingeborg Esser bei der gestrigen Anhörung zu dem Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag. Diese Abschreibungsmöglichkeit ist ein Baustein, um den dringend benötigten Mietwohnungsbau wirksam anzuregen. Allerdings kann die sogenannte 'Sonder-AfA' nicht von allen Investorengruppen genutzt werden. So gehen wertvolle Potenziale verloren. Der GdW regt daher an, diese steuerliche Maßnahme um eine gleichwertige Investitionszulage für die Wohnungsunternehmen zu ergänzen, die die Sonderabschreibung nicht nutzen können.
http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3141-wohnungsbaufoerderung-wohnungswirtschaft-fordert-investitionszulage-fuer-mehr-bezahlbaren-wohnraum

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Wirtschaft und Verbände lehnen Vectoring-Monopol einhellig ab - EU-Kommission wird um Einschreiten gebeten

Mit großer Sorge wenden sich 25 Verbände (u.a. auch der GdW) in einem gemeinsamen Schreiben an EU-Kommissar Günther Oettinger, Kommissions-Vizepräsident Andrus Ansip und weitere zuständige Kommissare in Brüssel, um noch Änderungen an einem von der Bundesnetzagentur (BNetzA) weitgehend genehmigten Vectoring-Monopol zu Gunsten der Deutschen Telekom zu erreichen. Der Notifizierungsentwurf des deutschen Regulierers liegt der EU-Kommission derzeit zur Prüfung vor. Die von der BNetzA beabsichtigte Entscheidung verzögert und verteuert den dringend erforderlichen weiteren Glasfaserausbau anstatt ihn zu beschleunigen, so die gemeinsame Einschätzung. 25 Verbände appellieren: Der Übergang zur Gigabit-Gesellschaft wird nur im Wettbewerb erreicht und keinesfalls durch neue Technologiemonopole. Gemeinsam warnen sie vor den negativen Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland mit Auswirkungen auf ganz Europa und seine zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Die Unterzeichner des Schreibens sind überzeugt, dass die Vectoring-Technologie allen interessierten Unternehmen offenstehen muss, damit es auch im ländlichen Raum beim Breitbandausbau vorangeht.
http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3135-wirtschaft-und-verbaende-lehnen-vectoring-monopol-einhellig-ab-eu-kommission-wird-um-einschreiten-gebeten

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Smart Home- und AAL-Technologien: Studie unterstreicht Investitionsbereitschaft der Wohnungswirtschaft  

40 Prozent der Wohnungs- und Immobilienunternehmen wollen bis 2017 Smart Home- oder AAL-Technologien in ihren Liegenschaften einsetzen. Das geht aus einer Studie hervor, die die SmartHome Initiative Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen mm1 und dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. durchführte. Als wichtiges künftiges Einsatzfeld für Smart Home- und AAL-Lösungen bewerteten Umfrageteilnehmer den Bereich Energiemanagement. An der Studie nahmen bundesweit rund 500 Akteure der deutschen Wohnungswirtschaft teil. Über 80 Prozent der Umfrageteilnehmer verwalten einen Bestand von mehr als 500 Wohneinheiten, etwa zwei Drittel aller Befragten mehr als 1.000 Wohneinheiten. Die Studie zeigt, dass die deutsche Wohnungswirtschaft das Potential vernetzter, intelligenter Technologien für sich erkannt hat. Gleichzeitig gibt es noch einen hohen Informationsbedarf hinsichtlich des Marktangebots.
http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3132-smart-home-und-aal-technologien-studie-unterstreicht-investitionsbereitschaft-der-wohnungswirtschaft

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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Meldung zur Bundespressekonferenz zur Vorstellung der Asylzahlen im 1. Quartal 2016

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und Leiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge Frank-J. Weise haben heute gemeinsam auf der Bundespressekonferenz in Berlin die Asylzahlen des letzten Quartals vorgestellt. Neben den Statistiken wurden auch der aktuelle Stand des integrierten Flüchtlingsmanagements thematisiert.

Im ersten Quartal 2016 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 181.405 Asylanträge gestellt. Dies bedeutet einen Anstieg um 112,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2015.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat im ersten Quartal 2016 über die Anträge von 150.233 Personen (Vorjahresquartal: 58.046 Entscheidungen) entschieden. Das entspricht einer Steigerung der Entscheidungen zum I. Quartal 2015 von 158,8 Prozent. 92.577 Personen erhielten die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Zudem erhielten 1.335 Personen (0,9 Prozent) subsidiären Schutz, 870 Personen (0,6 Prozent) Abschiebungsschutz.
http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2016/20160408-pk-asylgeschaeftsstatistik-maerz.html

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Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Medieninformation 21/2016 - Unterbringung anerkannter Flüchtlinge geregelt

Die Thüringer Kommunen in Thüringen können bei Bedarf auch anerkannte Flüchtlinge in ihren Gemeinschaftsunterkünften unterbringen.
Migrationsminister Dieter Lauinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) stellte gestern bei einem Treffen mit den Oberbürgermeistern und Landräten eine entsprechende Regelung vor. „Nachdem sich die Zahl der Entscheidungen über die Asylanträge erhöht hat, musste auch an anderen Stellen reagiert werden“, so der Minister. „Insbesondere ging es darum, dass Flüchtlinge nicht in die Obdachlosigkeit geraten, weil es an Sozialwohnungen fehlt.“ Dazu wurde nun die Möglichkeit geschaffen, dass die Kommunen anerkannte Flüchtlinge unter bestimmten Voraussetzungen in den Gemeinschaftsunterkünften wohnen lassen können. „Alle weiteren Leistungen beziehen diese Menschen nach der Anerkennung entsprechend der Regelungen des Sozialgesetzbuches II“, sagt Lauinger. „Damit befinden sie sich in einem Rechtskreis, in dem es bestehende Strukturen zur Unterstützung der Personen gibt.“ Darüber hinaus gibt es die Zusage, dass die Kommunen auch bei Sozialbetreuung von anerkannten Asylbewerbern finanziell unterstützt werden.

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Deutscher Städte- und Gemeindebund

Aktuelle Meldung zum fehlenden Finanzierungskonzept

Am letzten Freitag haben sich die Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundeskanzlerin noch nicht auf ein Finanzierungskonzept für die Herkulesaufgabe Integration verständigen können. "Wir erwarten", so Landsberg, Manns  und Frieden, "dass spätestens Ende Mai ein Finanzierungskonzept beschlossen wird, damit die Kommunen Planungssicherheit haben". Der Deutsche Städte- und Gemeindebund schätzt die Integrationskosten für Bund, Länder und Gemeinden auf ca. 25 Milliarden Euro. "Wir erwarten", so Landsberg, "dass diese Kosten von Bund und Ländern getragen werden. Dazu gehört auch, dass der Bund die zusätzlichen Unterkunftskosten für die Asylbewerber übernimmt, die zunächst als Erwerbslose in das Hartz IV System gelangen. Die Integration der Menschen, die zu uns gekommen sind, ist eine kommunale Aufgabe, die aber ohne nachhaltige Hilfe von Bund und Ländern nicht umsetzbar sein wird".
http://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/Aktuelles/2015-2016/Holzbauten%20f%C3%BCr%20Fl%C3%BCchtlinge/

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Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Pressemitteilung zu mehr Sicherheit und Fairness bei Apps

Stakeholder-Gespräche im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz zu Best-Practice bei Apps.

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz will den Verbraucher- und Datenschutz bei Apps verbessern. Dazu hat es einen Diskussionsprozess mit wichtigen Stakeholdern angestoßen, in dem eine Best-Practice entwickelt werden soll. Zu den Teilnehmern der Gespräche im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gehören u. a. App-Store-Anbieter, App-Entwickler verschiedener Bereiche, namhafte App-Tester sowie Verbraucher-, Daten- und Jugendschützer.
http://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/04212016_Best_Practice_App.html

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Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Pressemitteilung zur Zustimmung des Bundeskabinetts zur Rentenwertbestimmungsverordnung 2016

Damit wird die im März errechnete Anpassung der Renten im Westen um 4,25 Prozent und um 5,95 Prozent in den neuen Ländern formell bestätigt. Der Verordnung muss nun noch der Bundesrat zustimmen. Inkrafttreten soll sie zum 1. Juli, die höheren Renten werden damit erstmals im Juli ausgezahlt.
http://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/rentenbestimmungsverordnung-2016.html

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Statistik

Das Thüringer Landesamt für Statistik hat die Publikation „Thüringer Kreise im Vergleich“ veröffentlicht. Diese Veröffentlichung beschäftigt sich mit der Entwicklung der einzelnen Landkreise und der kreisfreien Städte Thüringens. Im Wesentlichen beziehen sich die statistischen Daten auf die Jahre 2010 und 2014 und beinhalten neben den absoluten Daten auch Veränderungsraten und Anteilsgrößen. Die Publikation zeigt beispielsweise auf, dass der Bevölkerungsrückgang 2014 gegenüber 2010 in den Landkreisen stärker ausgeprägt war als in den kreisfreien Städten. Einen Zuwachs der Bevölkerungszahlen gegenüber dem Jahr 2010 erreichten nur die kreisfreien Städte Erfurt und Jena. Die Broschüre (Bestell-Nr. 40 407) steht als kostenloser Download auf der Website www.statistik.thueringen.de des Thüringer Landesamtes für Statistik zur Verfügung. Mehr dazu->
http://www.tls.thueringen.de/presse/2016/pr_059_16.pdf

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Seminar: „Stilsicher per Brief und E-Mail korrespondieren“
am 12.05.2016 von 09:00 – 16:00 Uhr bei Ihrer MFA

Ein beachtlicher Teil der Kommunikation läuft über die schriftliche Schiene (sei es per Brief, Fax oder E-Mail) ab. Dabei ist wichtig, von Zeit zu Zeit den Blick ganz bewusst auf sprachliche Gegebenheiten zu lenken. Die Stilistik Ihres "Alltags-Schreibens" kann das Image Ihres Unternehmens ganz wesentlich prägen.

Ist Ihre Geschäftskorrespondenz auf dem Laufenden?

Zeitgemäß und stilvoll schreiben
·    Sprachliche Entwicklungstrends integrieren – E-Mail-Netiquette
·    Alte Formulierungen durch zeitgemäße ersetzen
·    Freundlich und serviceorientiert formulieren
·    Diplomatischer Stil

Überzeugend formulieren
·    Textaufbau optimieren
·    Zwischen Sachlichkeit und Originalität bei der Überschrift abwägen
·    Anfangsformulierungen ansprechend formulieren
·    Schlussformulierungen mit Langzeitwirkung

Sprachliche Normen einhalten
·    Neue DIN 5008 – Grenzen und Gestaltungsspielräume
·    Stilistische Stolperstellen beachten
·    Konjunktiv korrekt verwenden
·    Pronomen für Leserorientierung nutzen

Referent:                                               
Dr. Steffen Walter, Korrespondenztraining und Korrespondenzberatung

Teilnehmergebühr:     
für MFA-Mitglieder. 210,00 EURO
für Nichtmitglieder. 240,00 EURO
 
Zur Online-Anmeldung gelangen Sie hier!

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Bildnachweis:

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Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Victor
Verbandsdirektorin

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Constanze Victor, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 78