vtw-Newsletter 11 / 2016
- 16.03.2016 -

Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben Post

wie immer mittwochs ...
übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
Im Mitgliederbereich des Internetauftritts des vtw finden Sie weitere Bekanntmachungen und Termine.
Für Anfragen und Hinweise stehen wir Ihnen gern - auch telefonisch - zur Verfügung.

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Interner Hinweis

In der 12. und 13. KW kann es aufgrund von Sanierungsarbeiten im 3. OG des WDZ  zu Einschränkungen mit der Telefonanlage im Bereich Sekretariat, Anschluss Frau Victor und Anschluss Herr Slapnicar kommen.
Bitte benutzen Sie bei Anrufen folgende Handy-Nr.:

Frau Victor - 0151 / 57684990 (nur in der 12. KW, dann Urlaub)
Herr Slapnicar - 0151 / 10816744

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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50. Baufachtagung des vtw am 06.04.2016 – die Jubiläumstagung!

Alle Technik-Interessierten sind sehr herzlich zur Jubiläumstagung in das Arcadia Grand Hotel am Dom nach Erfurt eingeladen.
Wir haben wieder ein interessantes Programm zusammengestellt, bei dem ein Blick zurück auf vergangene Baufachtagungen nicht fehlen darf.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen!

Mehr zum Programm und zur Anmeldung erfahren Sie hier!

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Vorträge

Im Mitgliederbereich wurden unter Downloadbereich --> Veranstaltungsarchiv  die Vorträge, die im Rahmen der Informationsveranstaltung für kleine Wohnungsunternehmen am 02.03.2016 gehalten wurden, eingestellt.

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GdW: Energiewende und generationengerechter Umbau werden ausgebremst - Wohnqualität und Neubauinvestitionen sinken

Die "Push-and-Pull-Strategie der Bundesregierung ist ein Irrweg. Auf der einen Seite versucht das Bundesbauministerium im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen den Neubau, die energetische Sanierung und den generationengerechten Umbau zu intensivieren. Auf der anderen Seite schränken die Mietrechtspläne aus dem Bundesjustizministerium genau diese Bemühungen wieder ein: Sanieren wird wirtschaftlich unattraktiver gemacht,  Neubau und Vermieten insgesamt durch einen drastischen Eingriff in die Mietsystematik ausbremst. So kann das Projekt "bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen in Deutschland" nicht gelingen", betont Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft. Ende letzten Jahres sind Eckpunkte für ein zweites Mietrechtspaket bekannt geworden. Das Justizministerium schlägt danach vor, den Prozentsatz, mit dem die Modernisierungskosten bei der Miete berücksichtigt werden, von 11 auf acht Prozent abzusenken. Gleichzeitig soll für Mieterhöhungen nach Modernisierung eine Kappungsgrenze eingeführt werden. Die Miete soll in einem Zeitraum von acht Jahren um nicht mehr als 50 Prozent und maximal vier Euro pro Quadratmeter steigen können. Zudem soll der Berechnungszeitraum beim Mietspiegel von vier auf 10 Jahre verlängert werden. Demnächst will Bundesjustizminister Heiko Maas dazu einen Gesetz­entwurf vorlegen. "Werden die Pläne des Bundesjustizministers wirklich so in ein Gesetz gegossen, werden alle  Bemühungen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und qualitätsvolle Wohnungen zu erhalten ad absurdum geführt", erklärte der GdW-Präsident.
http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3058-die-wohnungswirtschaft-deutschland-das-zweite-mietrechtspaket-des-justizministeriums-ist-ein-investitionsblocker

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Deutscher Städte- und Gemeindebund

Aktuelle Meldung zur Wohnsitzauflage für Migranten

Nach der Entscheidung des EuGH vom 01. März 2016 können Wohnsitzauflagen für Migranten zulässig sein, wenn sie der Integration dienen sollen. Eine nur auf das Ziel gestützte Wohnsitzauflage, eine angemessene räumliche Verteilung öffentlicher Sozialleistungen zu erreichen, ist zwar mit europäischem Recht nicht vereinbar, allerdings kann diese aus migrations- und integrationspolitischen Gründen gerechtfertigt sein. Damit bestätigt der EuGH grundsätzlich die Position des DStGB, der eine solche Auflage aus integrations- und strukturpolitischen Gründen befürwortet. Ob und unter welchen Voraussetzungen dies nun konkret möglich ist, muss das Bundesverwaltungsgericht entscheiden. Das Bundesverwaltungsgericht hatte den Fall dem EuGH vorgelegt.
Mehr dazu-->
http://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/Schwerpunkte/Asyl%20und%20Fl%C3%BCchtlinge/Aktuelles/EuGH%20Urteil%20best%C3%A4tigt%20DStGB-Position%20zur%20Wohnsitzauflage/

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Wohnungspolitik

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat ein Positionspapier zur Wohnungspolitik erarbeitet. Mehr dazu -->
http://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/Publikationen/Positionspapiere/Wohnungsbau%20forcieren%20%E2%80%93%20Nachhaltige%20Stadtentwicklung%20st%C3%A4rken/PP%20Wohnungspolitik%201003.pdf

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Statistik

Im Jahr 2015 wurden in Thüringen 5.227 Wohnungen genehmigt. Damit wurden von den Bauherren gegenüber dem Vorjahr 1.020 Wohnungen bzw. 24,2 % mehr geplant, so das Thüringer Landesamtes für Statistik. Mehr dazu -->
http://www.tls.thueringen.de/presse/2016/pr_058_16.pdf

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Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Pressemitteilung zur Halbzeitkonferenz zum Fortschrittsdialog "Arbeiten 4.0"

Mit der gestrigen "Halbzeitkonferenz" zog das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Zwischenbilanz im Dialogprozess "Arbeiten 4.0", der im Frühjahr vergangenen Jahres gestartet ist. Dazu trafen sich über 650 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner, Verbände, Unternehmen, Wissenschaft und Politik im Kosmos in Berlin. Auf der Konferenz wurde die Studie "Wertewelten Arbeiten 4.0" vor, die Wünsche und Ansprüche von Erwerbspersonen in Deutschland an die Arbeitswelt von heute und morgen aufzeigt, vorgestellt.
http://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/halbzeitkonferenz-arbeiten-vier-null.html

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GdW-Europabrief  04/2016

Der GdW hat uns den aktuellen Europabrief zur Verfügung gestellt.

http://web.gdw.de/der-gdw/europabuero/315-gdw-europabrief/3059-gdw-europabrief-04-2016

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Seminar:
„Effizientes Grünflächenmanagement für Wohnungsunternehmen

Organisation-Einsparpotentiale-Qualitätssicherung“
am 07.04.2016 von 09:00 – 16:00 Uhr bei Ihrer MFA

Grünanlagen sind für die Wohnungs- und Immobilienbetreiber heute wichtiger denn je. Im Standortwettbewerb spielen wohnungsnahe Freiflächen eine zentrale Rolle bei der Einschätzung von Wohn- und Lebensqualität. Dennoch stehen für die Unterhaltung der Anlagen in den letzten Jahren immer weniger Mittel zur Verfügung. Die Zeit ist reif, die Pflege und Unterhaltung der Grünflächen unter organisatorischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten, ohne die Besonderheiten der Grünflächenpflege und deren Qualitätsanspruch außer Acht zu lassen.

Inhalte:
Grünflächenmanagement – Qualitätssicherung aber wie?
·    Pflege beginnt bei der Planung
·    Steuerungsmöglichkeiten im Grünflächenmanagement
·    Lebenszykluskosten
·    Qualitätsbestimmung mit Pflegeklassen, Pflegezielen, Pflegestandards
·    Übung: Pflegeziele-Pflegestandards

Qualitätsüberprüfung und Vergabepraxis im Grünflächenmanagement
·    Anleitung zum Grünanlagencheck und zur Erstellung eines Pflegehandbuchs
·    Erstellung einer Leistungsbeschreibung anhand eines Pflegekonzepts
·    Tipps und Quellen für Leistungsbeschreibungen in der Pflege und Unterhaltung

Nachhaltige Pflege- und Entwicklungskonzepte unter Kostenaspekten
·    Aufbau und Inhalte
·    Notwendige Begriffs- und Qualitätsdefinitionen
·    Bewertung, Maßnahmen sowie exemplarischer Darstellung von Qualitätstoleranzen
·    Maßnahmen- und Kostenaufstellung für kurz-, mittel- und langfristige Investitionen
·    Mögliche Alternativen zu kostenintensiven Flächen
·    Erstellung von Pflegeplänen mit einfachen Darstellungstechniken
·    Erstellung der Dokumentation

Make or buy?
·    Grünflächenkataster: Anmerkungen zum Aufbau, Vorgehensweise, Entscheidungshilfen
·    Erhebung und Auswertung von Pflegearbeiten und Arbeitsprozessen
·    Leistungserfassung
·    Personalbedarf und -anforderungen
·    Kennzahlen und Kosten
·    Eigenbetrieb oder Fremdvergabe?

Referentin:                                               
Dipl.-Ing- Monika Böhm, mb Grünmanagement, Konstanz

Teilnehmergebühr:     
für MFA-Mitglieder.                220,00 EURO
für Nichtmitglieder.                250,00 EURO
 
Zur Online-Anmeldung gelangen Sie hier!

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Bildnachweis:

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Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Victor
Verbandsdirektorin

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Constanze Victor, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 78