vtw-Newsletter 09 / 2016
- 02.03.2016 -

Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben Post

wie immer mittwochs ...
übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
Im Mitgliederbereich des Internetauftritts des vtw finden Sie weitere Bekanntmachungen und Termine.
Für Anfragen und Hinweise stehen wir Ihnen gern - auch telefonisch - zur Verfügung.

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Wichtiger Veranstaltungshinweis
26. ordentliche Verbandstage in Suhl im Rahmen der „Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft“

Am 25.05.2016 finden in Suhl im Rahmen der „Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft“ die
26. ordentlichen Verbandstage des ptw. und des vtw statt. Die Fusion der beiden Verbände rückt damit immer näher.  Gegenwärtig wird mit Hochdruck an der Vorbereitung der ordentlichen Verbandstage gearbeitet, da im Rahmen der jeweiligen ordentlichen Verbandstage zusätzlich der außerordentliche Tagesordnungspunkt des Verschmelzungsbeschlusses über die Aufnahme des ptw. durch den vtw gefasst werden soll.
Für diesen besonderen Beschluss ist die Zusammenarbeit aller erforderlich, da vereinssatzungsrechtlich 75 % aller Mitglieder anwesend sein oder zumindest von ihrem Stimmübertragungsrecht Gebrauch machen müssen, damit dann wiederum möglichst 75 % der anwesenden Mitglieder der Verschmelzung zustimmen.
Wir bitten deswegen an dieser Stelle alle Mitglieder, zu diesem besonderen Tag nach Suhl zu kommen, oder zumindest von dem Stimmübertragungsrecht Gebrauch zu machen und einen Vertreter für die Abstimmung zu bevollmächtigen.
Die offizielle Einladung wird unseren Mitgliedern nochmals gesondert im April 2016 zugehen. Zudem wird dieser Einladung dann auch ein Muster für eine Vollmacht zur Stimmübertragung angefügt werden.

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Thüringer Fördermittelprogramme für sozialen Wohnungsbau müssen nachgebessert werden

Thüringer Fördermittelprogramme für sozialen Wohnungsbau müssen nachgebessert werden

Erfurt – Thüringens Wohnungswirtschaft reagiert enttäuscht auf die geplanten Programme zur sozialen Wohnungsbauförderung aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Der Verband vtw regt Nachbesserungen an. Die Mitgliedsunternehmen nahmen in den vergangenen Wochen zu den Entwürfen der Richtlinien Stellung. Das Ergebnis: „Kein einziges Unternehmen hat uns die Rückmeldung gegeben, dass es die darlehensbasierten Förderprogramme in Anspruch nehmen würde“,  …

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mdr-Interview mit Verbandsdirektorin Constanze Victor

mdr-Interview mit Verbandsdirektorin Constanze Victor

Am 25.02.2016 wurde Verbandsdirektorin Constanze Victor vom mdr über den aktuellen Stand im sozialen Wohnungsbau und die weitere Vorgehensweise interviewt. Die Ausstrahlung des Berichtes "Kritik am Wohnraumfördergesetz" erfolgte am Sonntag, dem 28.02.2016, in der Sendung MDR THÜRINGEN JOURNAL.

Zum mdr-Beitrag

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Asyl

Neue Internetplattform „Thüringen hilft“ des Freistaats Thüringen

Am 24.02.2016 wurde die zentrale Internetplattform „www.thüringen-hilft.de“ bzw. „www.thuringia-helps.de“ durch Herrn Minister Tiefensee, Frau Ministerin Werner und Herrn Minister Lauinger freigeschaltet. Die mehrsprachige Homepage bietet eine All-in-one-Lösung, was bedeutet, dass mit der digitalen Plattform themen- und zielgruppenübergreifend gearbeitet werden kann. Neben umfangreichen Informationen zum Leben und Arbeiten in Thüringen gibt es eine Vielzahl an hilfreichen Funktionen wie:

• Ein Portal für Zeit-, Sach- und Geldspenden - mit wenigen Klicks können Angebote sowie
   Bedarfe gefunden und eingestellt werden

• Eine Stellenbörse - zeigt aktuelle Stellenangebote im Freistaat

• Eine Akteurskarte - hier können Akteure Veranstaltungen bewerben und eine
   überregionale Übersicht erhalten

• Einen Veranstaltungskalender - das heißt, eine digitale Karte (Google-Maps-basiert) mit 
   zentralen Informationen zu den Institutionen, Beratungsstellen, Projekten, Vereinen und
   weiteren Akteuren in Thüringen

• Einen Downloadbereich - bündelt hilfreiche Informationen und Handreichungen und macht
   sie leicht und allgemein zugänglich

Nicht zuletzt liegt die Stärke der Plattform in ihrem modularen Aufbau, das heißt, weitere Funktionen und Akteure können hinzukommen und sich einbringen. Die Plattform bietet damit sowohl Geflüchteten, Migranten und Bedürftigen als auch dem Haupt- und Ehrenamt eine dringend benötigte und themenübergreifende Lösung für gesellschaftliche Herausforderungen.

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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Das Bundesamt schreibt Fördermittel für mehrere "Houses of Resources" aus. (Antragsfrist 30.03.2016). Die "Houses of Resources" stellen – wie der Name schon sagt – Ressourcen für das ehrenamtliche Engagement zur Verfügung. Sie decken fachliche, infrastrukturelle und organisatorische Bedarfe, indem sie zu bestehenden Angeboten vermitteln oder eigene Leistungen und Beratungen anbieten. Ziel ist es engagierte, aber unzureichend ausgestattete Migrantenorganisationen und andere Gruppen und Vereine zu handlungsfähigen Akteuren in den lokalen Integrationsnetzwerken aufzubauen.
http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2016/20160225_house-of-resources.html

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Mietpreisbremse in Erfurt und Jena - Bauministerin Keller: Auf Dauer bringt nur Neubau die Entlastung

Das Thüringer Kabinett hat am 01.03.2016 einer von Bauministerin Birgit Keller vorgelegten Mietpreisbegrenzungsverordnung für die Städte Erfurt und Jena zugestimmt. Durch die Verordnung wird in den beiden Städten eine Mietpreisbremse eingeführt, die den Anstieg der Mieten bei Wiedervermietung künftig auf ein Niveau von maximal zehn Prozent oberhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzt. Voraussetzung für das Regulierungsinstrument ist die Feststellung eines ‚angespannten Wohnungsmarktes‘.
https://www.thueringen.de/th9/tmil/presse/pm/89507/index.aspx

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Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende: Wichtiger Schritt hin zu moderner und sicherer Gebäude-Infrastruktur

„Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende schafft die Grundlagen für moderne und sichere Kommunikationsnetze in Wohngebäuden und ist damit ein wichtiger Schritt für eine praxisgerechte Digitalisierung im Wohnbereich“, erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich der heutigen Beratung im Deutschen Bundestag. „Die Regierung legt mit dem Gesetz den Grundstein für eine gemeinsame Infrastruktur verschiedener digitaler Anwendungen und für ein hohes Sicherheitsniveau.“ Der GdW begrüßt, dass der Einbau intelligenter Messsysteme nach dem Willen der Regierung stufenweise erfolgen soll. Haushalte mit kleinen und durchschnittlichen Stromverbräuchen sollen zunächst nicht zum Einbau von elektronischen Stromzählern (Smart Metern) verpflichtet werden.
http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3029-gesetz-zur-digitalisierung-der-energiewende-wichtiger-schritt-hin-zu-moderner-und-sicherer-gebaeude-infrastruktur

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Senkung der Zinskonditionen zum 01.03.2016

Die KfW hat zum 01.03.2016 im Programm "Altersgerecht Umbauen" die Zinsen gesenkt. Die aktuellen Zinskonditionen für Neuzusagen stellen sich wie folgt dar (hier aufgeführt: Darlehen 20 Jahre Laufzeit, 3 tilgungsfreie Anlaufjahre und 10 Jahre Zinsbindung):  
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Rahmenverträge

DGRV Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V.

Aufgrund der engen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit von GdW und DGRV können die durch den DGRV einschließlich DRV Deutscher Raiffeisenverband e.V. vereinbarten Rahmenverträge für  Verbände, deren Mitgliedsunternehmen sowie den GdW zur Anwendung kommen.

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Rahmenvereinbarung zwischen GdW und Telekom über vergünstigte Mobilfunktarife – Aktuelles

Rahmenvereinbarung zwischen GdW und Telekom über vergünstigte Mobilfunktarife – Aktuelles

Seit Oktober 2010 besteht eine Rahmenvereinbarung zwischen dem GdW und der Telekom Deutschland GmbH über vergünstigte Mobilfunktarife. Auf der Grundlage der abgeschlossenen Rahmenvereinbarung gewährt die Telekom dem GdW und seinen Mitgliedsverbänden sowie deren Mitgliedsunternehmen bei Abschluss von Mobilfunkverträgen vergünstigte Mobilfunktarife.

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Workshop zur Rolle der Wohnungswirtschaft bei neuen Wohnformen

Hausgemeinschaft mit Gemeinschaftsraum, Senioren-WG, Baugruppenprojekt, aber auch Nachbarschaftshilfe- und soziale Dienstleistungen in Kooperationen mit Wohnungsunternehmen gehören zum weiten Feld gemeinschaftlich orientierter Wohnformen. Mit der stetig steigenden Zahl der selbst organisierten Wohnprojekte in Thüringen wächst auch das Interesse der Wohnungswirtschaft am Thema.
Wohnungsunternehmen, Vertreter/innen von Kommunen und sozialen Trägern sind eingeladen, am 19. März, 13-15 Uhr am Workshop „Wohnprojekt sucht Partner“ im Rahmen des 4. Thüringer Wohnprojektetages in Weimar teilzunehmen. Im Workshop werden die unterschiedlichen Rollen von Wohnungswirtschaft, Investoren und Kommunen bei der Realisierung von gemeinschaftlich orientierten Wohnformen miteinander und mit Wohnprojektinitiativen diskutiert.
Moderation: Ulrike Jurrack, WohnStrategen e.V.
Gäste: Annett Hänel, jena wohnen | Bärbel Ernst, Stadt Gotha | Yvonne Helmbold, GWG Weimar  u.a.

Kontakt: WohnStrategen e.V.
Regionalstelle Thüringen der Bundesvereinigung FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V.
Jakobstraße 10 | 99423 Weimar
Tel.: 03643 77 36 496
www.wohnstrategen.de | info@wohnstrategen.de

Hier gelangen Sie zum Flyer

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Studie des BBSR: In welchen Regionen es viel Leerstand und zahlreiche freie Arbeitsplätze gibt

In Deutschland stehen mehr als 630.000 leere, aber unmittelbar nutzbare Wohnungen im Geschosswohnungsbau einer nur etwas geringeren Zahl an freien Arbeitsplätzen gegenüber. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervor. Die Wissenschaftler werteten den marktaktiven Leerstand in Mehrfamilienhäusern 2014 und die offenen Arbeitsstellen für das Jahr 2015 aus. Demnach befinden sich 375.000 der leerstehenden Geschosswohnungen in Westdeutschland und 257.000 in Ostdeutschland. Die mit Abstand meisten kurzfristig aktivierbaren Wohnungen in Mehrfamilienhäusern befinden sich in Nordrhein-Westfalen (NRW). Mit gut 150.000 leeren Wohnungen stellt das bevölkerungsreichste Bundesland ein Viertel der bundesweiten Leerstände dieses Segments. Es folgen Sachsen (98.000), Niedersachsen (49.700) und Sachsen-Anhalt (49.000).
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Home/Topthemen/wohnungsleerstand_arbeitsstellen.html

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Wohnungswirtschaft gewinnt immobilienmanager Award für die Branchenergänzung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex

Die Wohnungswirtschaft ist die erste Branche überhaupt, die für ihre Mitgliedsunternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) um branchenspezifische Kriterien für eine nachhaltige Unternehmensführung erweitert hat. Mit dem darauf basierenden Leitfaden wurde ein maßgeschneidertes und einfach zu handhabendes Instrument geschaffen, mit dem gerade auch kleine und mittlere Wohnungsunternehmen auf einfache Art ihre Nachhaltigkeitsstrategien darstellen – und damit zeigen können, wie sie Wohnen fit für die Zukunft machen. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex für die Wohnungswirtschaft und der Leitfaden wurden am 25. Februar in Köln mit dem immobilienmanager Award in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet.
http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3031-wohnungswirtschaft-gewinnt-immobilienmanager-award-fuer-die-branchenergaenzung-zum-deutschen-nachhaltigkeitskodex

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Gemeinsame Pressemitteilung des BMJV mit dem BMEL und dem BMUB

Bundesregierung wirbt für nachhaltigen Konsum
Ökologische und sozial verträgliche Produkte und Dienstleistungen sollen stärker berücksichtigt werden. Die Bundesregierung will sich dafür einsetzen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher sich stärker für ökologisch und sozial verträgliche Produkte und Dienstleistungen entscheiden können. Das Bundeskabinett beschloss ein „Nationales Programm für nachhaltigen Konsum“. Es enthält Leitideen für eine Politik des nachhaltigen Konsums, die mit konkreten Maßnahmen unterlegt sind. Das vom Bundesumweltministerium entwickelte Programm wurde gemeinsam mit dem Bundesverbraucherschutzministerium und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vorgelegt.
http://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/02242016_Nachhaltiger_Konsum.html

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Seminar: „Bilanzierung im Wohnungsunternehmen-aktuelle Fragen aus praktischer Sicht“

am 21.03.2016 von 09:00 – 16:00 Uhr bei Ihrer MFA

Regelmäßig und stets auf‘s Neue beschäftigen wir uns im Rahmen des Jahresabschlusses mit grundlegenden Fragen der Bilanzierung. Und glauben wir, alle Prozesse zu beherrschen und sie routinemäßig abarbeiten zu können, kommen nicht selten neue rechtliche Regelungen und neue praktische Erfordernisse hinzu, die eine Routine (leider) nicht zulassen.
Die Umstellungen im Zuge des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) haben wir erfolgreich vollzogen und nun fordert uns das Bilanzrichtlinie-Gesetz (BilRUG) erneut heraus. Es ist also sinnvoll und auch erforderlich, eine Reihe ausgewählter praktischer Fragen der Bilanzierung noch einmal genauer zu betrachten. 

Inhalte:

• Praktische Fragen der Bilanzpolitik – Welche bilanzpolitischen Ziele werden mit dem  
   Jahresabschluss verfolgt und welche Gestaltungsspielräume sind erkennbar?

• Das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und praktische Konsequenzen für den
   Jahresabschluss wohnungswirtschaftlicher Unternehmen

• Grundlegende Konsequenzen des IDW RS IFA 2 zur „Bewertung von Immobilien des
    Anlagevermögens in der Handelsbilanz“

• Grundzüge und praktische Aspekte der Bilanzierung langfristiger Rückstellungen nach
    Handels- und Steuerrecht.

• Bilanzierung latenter Steuern im Wohnungsunternehmen

• Grundfragen der Bewertung von Forderungen (Verfahren der Einzel- und
    Pauschalwertberichtigung im Wohnungsunternehmen).

Alle Themen werden aus der Sicht der praktischen Umsetzung aktueller handels- und steuerrechtlicher Erfordernisse behandelt und am Beispiel der Wohnungswirtschaft dargestellt.

Zielgruppe:
Leiter Rechnungswesen / Leitende Mitarbeiter des Rechnungswesens

Referent:                  
Dr. Dirk Wenzel, Beratender Betriebswirt im Bereich Rechnungswesen und Steuern in der Immobilienwirtschaft

Teilnehmergebühr:
für MFA-Mitglieder                210,00 EURO
für Nichtmitglieder                240,00 EURO

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Bildnachweis:

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Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Victor
Verbandsdirektorin

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Constanze Victor, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 78