vtw-Newsletter 08 / 2016
- 24.02.2016 -

Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben Post

wie immer mittwochs ...
übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
Im Mitgliederbereich des Internetauftritts des vtw finden Sie weitere Bekanntmachungen und Termine.
Für Anfragen und Hinweise stehen wir Ihnen gern - auch telefonisch - zur Verfügung.

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Stellungnahme des vtw zu den Richtlinienentwürfen zur Wohnraumförderung der Landesregierung

Stellungnahme des vtw zu den Richtlinienentwürfen zur Wohnraumförderung der Landesregierung

Der Verband hat seine Stellungnahme zu den konkreten Richtlinienentwürfen zur Wohnraumförderung sowohl dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) als auch den wohnungspolitischen Sprechern zukommen lassen.
Die Stellungnahme gliedert sich dabei in drei Teile:
1. Forderungen des vtw und Einschätzung des Erfüllungsgrade
2. Richtlinienbezogene Anmerkungen
3. Auswertung der Mitgliedermeinungen des vtw
Speziell bei den Mitgliedermeinungen wird zunächst die Richtlinie …

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Ankündigung: Jubiläums-Baufachtagung des vtw am 06.04.2016 in Erfurt

Zum 50. Mal führt der vtw in dieser Reihe seine Baufachtagung durch. Die Tagungen sind in der Verbandslandschaft ein fester Bestandteil für die Wissensvermittlung und gleichzeitig für alle „Technik-Interessierten“ ein wichtiger Treffpunkt für den Erfahrungsaustausch. Interessante Vorträge zu aktuellen wohnungswirtschaftlichen Themen wie auch ein Blick zurück werden Bestandteil der Jubiläumstagung sein. Wir bitten Sie, sich diesen besonderen Termin schon in Ihrem Kalender vorzumerken. Die Einladung an alle Mitgliedsunternehmen erfolgt in wenigen Tagen.

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Save The Date: Softwarekongress der mitteldeutschen Verbände in Leipzig

Am 19.10.2016 veranstalten die wohnungswirtschaftlichen Verbände aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gemeinsam in Leipzig einen Softwarekongress. Hintergrund ist die anstehende EDV-Umstellung bei vielen Wohnungsunternehmen.
Wir bitten Sie, sich diesen Termin bereits in Ihrem Kalender bereits vorzumerken.

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4. Thüringer Wohnprojektetag:
Gemeinschaftliche Wohnformen auch ein Thema für Wohnungsunternehmen!?

Der WohnStrategen e.V. lädt am 19. März 2016 von 10 bis 16 Uhr zum 4. Thüringer Wohnprojektetag in das Jugend- und Kulturzentrum mon ami in Weimar ein. Die öffentliche Veranstaltung richtet sich an gemeinschaftlich orientierte Wohnprojekte, Initiativen und private Interessenten sowie an Vertreter von Kommunalverwaltungen und Politik, der Wohnungs-, Finanz- und Immobilienwirtschaft sowie an Soziale Träger in Thüringen.

Der Tag bietet vielfältige Möglichkeiten, sich in intensiver und lebendiger Atmosphäre über selbstorganisierte gemeinschaftliche Wohnformen zu informieren und sich mit Interessenten und Bewohnern aber auch mit Vertretern anderer Wohnungsunternehmen über Erfahrungen und Möglichkeiten auszutauschen. Wohnungswirtschaft und Kommunen sind wichtige Partner bei der Entwicklung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten. Für Thüringer Wohnungsunternehmen sind gemeinschaftliche Wohnformen noch weitgehend unbekanntes Terrain. Dabei könnten alle Beteiligten langfristig profitieren – nicht zuletzt mit Blick auf den demografischen Wandel. http://www.fgw-ev.de/fileadmin/PDF/Interner_Bereich/Broschueren/Broschuere_FORUM_fuer_Kommunen.pdf
Das Programm finden Sie unter
http://www.wohnstrategen.de/veranstaltungen/4-thueringer-wohnprojektetag-in-weimar

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Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung in der Wohnungswirtschaft am 16.03.2016 in Erfurt

Worum geht es? In der Wohnungswirtschaft besteht ein enormes Potenzial für einen wirtschaftlichen Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) direkt in den Gebäuden. Auch der Umweltvorteil von Blockheizkraftwerken (BHKW) wird inzwischen in der Öffentlichkeit immer stärker wahrgenommen. Das Spektrum am Markt verfügbarer und zuverlässiger Anlagen sowie kompetenter Diesntleister wird immer breiter. Was erwartet Sie? Der erfolgreiche Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung in der Gebäudewirtschaft …

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Deutscher Bauherrenpreis Neubau 2016 verliehen

Am 17. Februar 2016 wurden die Preise des Wettbewerbs zum Deutschen Bauherrenpreis 2016 in der Kategorie Neubau verliehen. Unter dem Vorsitz von Muck Petzet, Architekt BDA, zeichnete die Jury zehn Projekte des wichtigsten nationalen Wohnungsbauwettbewerbs mit einem Preis aus, zehn weitere Projekte erhielten eine Besondere Anerkennung. "Treffender und kürzer kann man die Anforderungen an den heutigen Wohnungsneubau nicht beschreiben. Wir brauchen hochwertige und bezahlbare Wohnungen, die auch für die nächsten Generationen attraktiv sind", erklärten die Auslober Axel Gedaschko, Präsident des GdW, Heiner Farwick, Präsident des BDA und Dr. Dieter Salomon, Stellvertreter der Präsidentin des Deutschen Städtetags und Oberbürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau, anlässlich der Preisverleihung.
Informationen zu den Preisträger finden Sie im Internetauftritt des GdW unter
http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3023-bauherrenpreis-pm

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Studie: Grundsteuern steigen immer schneller - Wohnen wird immer teurer

In Deutschland wurde alleine im ersten Halbjahr 2015 die Grundsteuer B um 18 Prozent erhöht. Das ist fast genauso viel wie im gesamten Jahr 2014 mit 23 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Hebesätze von 11.103 Kommunen durch EY (vormals Ernst & Young). Die Grundsteuer B wird in der Regel vollständig auf Mieter umgelegt und macht das Wohnen dadurch teurer. Dabei geht die Schere zwischen den Ländern weiter auf. In Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Thüringen haben in den vergangenen fünf Jahren mehr als neun von zehn Kommunen mindestens einmal die Grundsteuer erhöht.
https://www.haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/grundsteuern-steigen-schneller-wohnen-wird-teurer_84324_340506.html

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Öko-Studie: Elektrogeräte werden immer kürzer genutzt

Ob Waschmaschine, Smartphone oder Fernseher: Die meisten elektronischen Geräte werden immer kürzer genutzt. Das zeigt eine neue Studie des Öko-Institut e.V. und der Universität Bonn im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA). UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Viele Geräte haben eine zu kurze Lebensdauer. Aus ökologischer Sicht ist das nicht akzeptabel. Die Herstellung der Produkte verbraucht wertvolle Ressourcen; Schadstoffe und Treibhausgase belasten Umwelt und Klima. Wir müssen über Mindestanforderungen an Produktlebensdauer und Qualität nachdenken – eine Art Mindesthaltbarkeit für Elektro- und Elektronikgeräte. Gleichzeitig werden viele Geräte ersetzt, obwohl sie noch gut funktionieren. Es ist daher genauso wichtig, dass Verbraucherinnen und Verbraucher Produkte länger nutzen.“
http://www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/elektrogeraete-werden-immer-kuerzer-genutzt

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„Die demographischen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft aus rechtlicher Sicht“ am 10.03.2016 von 09:00 – 16:00 Uhr bei Ihrer MFA

Inhalte:
Der demografische Wandel ist in der Wohnungswirtschaft im Ankommen. Eine überalternde Mieterschaft als signifikant größer werdende Nutzergruppe rückt immer stärker in das Blickfeld der Wohnungsunternehmen.Die hohe Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum befördert die Entstehung alternativer Wohnkonzepte. Das Servicewohnen, die Gründung von Senioren-WGs und Wohngruppen; es wird vielfältiger in der Wohnungswirtschaft.

Das Seminar stellt die rechtlichen Möglichkeiten der Umsetzung alternativer Wohnformen dar. Ausführlich werden die Grenzen der Vertragsgestaltung - kein Wohnungsunternehmen will ein Pflegeheim betreiben-, aufgezeigt, insbesondere im Hinblick auf das Heimgesetz, den heimrechtlichen Regelungen der jeweiligen Bundesländer als öffentlich-rechtliche Restriktionen sowie, was bislang kaum Beachtung findet, das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz als zivilrechtliche Schranke. Typische Konfliktfelder wie die außerordentliche Kündigung wegen Störung des Hausfriedens können häufig nicht mit „Altbewährtem“ geklärt werden; die Rechtsprechung steht in der Regel Alten, Kranken und Betreuten bei – das Ausloten der Toleranzschwelle in jedem Einzelfall stellt sicher eine der größten Herausforderungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Wohnungsunternehmen dar. Das Seminar zeigt, anhand einer Vielzahl gerichtlicher Entscheidungen, die rote Linie auf, bei deren Überschreiten eine gerichtliche Auseinandersetzung Aussicht auf Erfolg verspräche.

Seminarinhalt:
Altersgerechter Umbau
- Altersgerechter Umbau als Modernisierungsmaßnahme § 555b Nr. 4, 5 BGB
- Grenzen der Duldungspflicht § 555d BGB - Härtefalleinwand
- Modernisierungsvereinbarungen § 555f BGB
- Aktuelle Rechtsprechung

 Besondere Wohnformen vertraglich gestalten
- Vergleich möglicher Vertragsgestaltungen
- Kopplung zwischen Miet- und Betreuungsvertrag
- Grenzen der Vertragsfreiheit nach HeimG, Länderbestimmungen, WBVG
- Aktuelle Rechtsprechung
- Altersgerechte Mietvertragsklauseln (Mietvertrag auf Lebenszeit, Sicherheitsleistung
  (Bezugsberechtigung), Vertretungsregelungen, Schlüsselbesitz)
- Mietvertragsschluss mit Betreutem (Betreuerbestellung, Verfahrensrecht, Aufgabenkreise)
- Beendigung des Mietvertrages, Besonderheiten im Betreuungsrecht und bei
  Kopplungsverträgen Beendigung des Mietvertrages durch Tod

Eintrittsberechtigung, Kündigung (Fehlbelegung) oder Abwicklung?
- Exkurs: Mitgliedschaft, mögliche Satzungsregelungen und Erbnachweis, aktuelle
  Rechtsprechung

Zielgruppenspezifische Problembereiche
- Störungen des Mietverhältnisses (Abmahnung, Kündigung, Räumung),
- Rechtsprechung zur erhöhten Toleranzschwelle gegenüber Alten, Kranken und Betreuten,
- Anforderungen an die Kündigungsgründe „Vernachlässigung der Mietsache“, „Beschädigung
  der Mietsache – auch durch Unterlassen“, „Störung des Hausfriedens“,
- Widerspruch gegen die Kündigung - Härtefalleinwand Schuldunfähigkeit des nicht betreuten
  Mieters, Zwangsvollstreckung: Sicherstellung der Vollstreckung versus angekündigtem
  Suizid und unzumutbaren Gesundheitsbeeinträchtigungen

Workshop „Fallbesprechungen“: Außergerichtliches und gerichtliches Vorgehen in der Praxis

Referent:
Rechtsanwalt Mario Viehweger, Kanzlei Hirsch, Thiem & Collegen, Dresden/München

Teilnehmergebühr:
für MFA-Mitglieder                210,00 EURO
für Nichtmitglieder                240,00 EURO

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Bildnachweis:

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Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Victor
Verbandsdirektorin

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Constanze Victor, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 78