vtw-Newsletter 07 / 2016
- 17.02.2016 -

Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben Post

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übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
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Zweites Mietrechtspaket des Bundesjustizministeriums setzt bezahlbares Wohnen, Energiewende und altersgerechten Umbau aufs Spiel

"Die Pläne des Bundesjustizministeriums für ein zweites Mietrechtspaket konterkarieren alle Bemühungen, mehr bezahlbaren Wohnraum gerade in den Wachstumsregionen zu schaffen und bremsen die Energiewende und den altersgerechten Umbau von Wohnungen aus", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. Damit würde die Wohnqualität in Deutschland stark sinken. "Die Wohnungswirtschaft in Deutschland fordert den Justizminister auf, seine Pläne zu beerdigen und sich endlich an wirklich nachhaltigen Lösungen für bezahlbares Wohnen in Deutschland zu beteiligen", erklärte Gedaschko. Ende letzten Jahres sind Eckpunkte für ein zweites Mietrechtspaket bekannt geworden. Das Justizministerium schlägt vor, den Prozentsatz, mit dem die Modernisierungskosten bei der Miete berücksichtigt werden, von 11 Prozent auf acht Prozent abzusenken. Gleichzeitig soll für Mieterhöhungen nach Modernisierung eine Kappungsgrenze eingeführt werden. Die Miete soll in einem Zeitraum von acht Jahren um nicht mehr als 50 Prozent und maximal vier Euro pro Quadratmeter steigen können. Zudem soll der Bezugszeitraum der ortsüblichen Vergleichsmiete von vier auf 10 Jahre verlängert werden.

http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3021-zweites-mietrechtspaket-des-bundesjustizministeriums-setzt-bezahlbares-wohnen-energiewende-und-altersgerechten-umbau-aufs-spiel

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Positives Bauklima schaffen – Wohnungswirtschaft fordert schnellere Prozesse und bedarfsgerechte Neubauförderung

"Wir müssen beim Wohnungsbau aufs Gaspedal treten", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW beim Kongress "Kostenbewusst Planen und Bauen – Wohnungsbau voranbringen" des Bundesbauministeriums anlässlich der Fachmesse bautec in Berlin. Deutschlands Ballungsregionen wachsen. Deshalb brauchen wir gerade dort schnell kostengünstige, aber gleichzeitig qualitativ hochwertige Wohnungen für alle Menschen. Der GdW-Chef forderte die Politik auf, die Bremsen für den nachhaltigen Wohnungsbau zu lösen und ein positives Bauklima zu schaffen. Die von der Bauministerkonferenz angekündigte Neukonzeption von Energieeinsparverordnung und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz müsse zügig bis zur Sommerpause 2016 umgesetzt werden. Als Sofortmaßnahmen sollten Bauleitplanungen ebenso wie die Baugenehmigungsverfahren deutlich beschleunigt und die Baunutzungsverordnung überarbeitet werden, um Hemmnisse für die Nachverdichtung und Aufstockung von Wohngebäuden zu beseitigen, so Gedaschko.

http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3022-positives-bauklima-schaffen-wohnungswirtschaft-fordert-schnellere-prozesse-und-bedarfsgerechte-neubaufoerderung

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Preise für Wohnungen steigen schneller als Mieten

Die Preise für Wohnungen sind 2015 stärker gestiegen als die Mieten. Das geht aus dem Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen hervor. Demnach zogen die Preise in Westdeutschland gegenüber dem Vorjahr um 7,2 Prozent zu, während die Mieten nur um 3,7 Prozent stiegen. Im Osten kletterten die Kaufpreise um 6,2 Prozent und die Mieten um 1,2 Prozent.

https://www.haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/preise-fuer-wohnungen-steigen-schneller-als-mieten_84324_339622.html

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Mustermietvertrag und Hausordnung in leichte Sprache für Flüchtlinge

Der GdW hat den Mustermietvertrag-Allgemein sowie die Hausordnung in der aktuell geltenden Fassung in leichte Sprache für Flüchtlinge übersetzen lassen. Die Übersetzung erfolgte in den Sprachen Englisch, Französisch und Hocharabisch. Die Übersetzung in leichte Sprache dient der Hilfestellung und Orientierung bei Abschluss und während des laufenden Mietverhältnisses. Rechtsverbindlich bleibt der unterschriebene deutsche Mietvertrag. Insofern sollte von einer Unterzeichnung des in …

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Asyl

Deutscher Städte- und Gemeindebund
Aktuelle Meldung  zur Notwendigkeit eines einheitlichen Integrationspaketes
Interview mit dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes

http://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/Aktuelles/2015-2016/Bundesweit%20einheitliches%20Integrationspaket%20notwendig/

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Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz
Medieninformation 7/2016 vom 09.02.2016
Mitwirkungspflicht bei Flüchtlingsunterbringung geregelt

Das Kabinett hat am 9. Februar einen Entwurf zur Ergänzung des Thüringer Flüchtlingsaufnahmegesetzes beschlossen. Darin wird die Mitwirkungspflicht der kreisangehörigen Gemeinden bei der Schaffung der Unterbringungseinrichtungen geregelt. Sie haben geeignete Grundstücke und Gebäude zur Nutzung zur Verfügung zu stellen oder zu benennen. Damit sollen die Kreise und kreisfreien Städte in ihren Anstrengungen unterstützt und ungenutzte Potenziale vor Ort aktiviert werden. Zudem soll eine Regelung aufgenommen werden, wonach die Flüchtlingsunterbringung im Gemeindegebiet in Fällen eines Unterbringungsnotstands in diesem Landkreis zu dulden ist. Dies soll es ermöglichen, flexibler auf steigende Flüchtlingszahlen zu reagieren und gegebenenfalls kurzfristig humanitäre Notlagen abzuwenden.

http://www.thueringen.de/th4/tmmjv/aktuelles/medieninformationen/89089/index.aspx

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GdW-Europabrief 2/2016

Der GdW hat uns den aktuellen Europabrief zur Verfügung gestellt.

http://web.gdw.de/der-gdw/europabuero/315-gdw-europabrief/3019-gdw-europabrief-02-2016

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Seminar: „Kapitalflussrechnung nach DRS 21"
am 03.03.2016 von 10:00 – 15:00 Uhr bei Ihrer MFA

Die Kapitalflussrechnung stellt ein wesentliches Instrument der Analyse der Finanzlage eines Unternehmens dar, das von Konzernen verpflichtend und von vielen Einzelunternehmen freiwillig angewendet wird. Mit dem Deutschen Rechnungslegungs-Standard Nr. 21 (DRS 21) „Kapitalflussrechnung“ vom DRSC wurden die Regelungen zur Erstellung von Kapitalflussrechnungen grundlegend überarbeitet.
Ziel des Seminars ist es, die Grundlagen der Erstellung einer Kapitalflussrechnung darzustellen und die Neuerungen des DRS 21 anhand von Beispielen aufzuzeigen. Ergänzend werden wichtige Kennzahlen zur Analyse der Finanzlage wie z. B. der Cashflow nach DVFA/SG oder die Kapitaldienstdeckung erläutert.

Referenten:                   
WP/StB Heiko Günther und WP/StB/RA Jürgen Wendtland, vdw Niedersachsen Bremen

Teilnehmergebühr: 
150,00 EURO

Zur Online-Anmeldung gelangen Sie hier!

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Bildnachweis:

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Mit freundlichen Grüßen

gez. C. Victor
Verbandsdirektorin

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Constanze Victor, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 78