vtw-Newsletter 41/ 2017
- 1.11.2017 -


Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben Post!

wie immer mittwochs ... 
übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
Im Mitgliederbereich des Internetauftritts des vtw finden Sie weitere Bekanntmachungen und Termine.
Für Anfragen und Hinweise stehen wir Ihnen gern - auch telefonisch - zur Verfügung.

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Städtetag veröffentlicht Forderungskatalog: Mehr Geld für sozialen Wohnungsbau

Der Deutsche Städtetag hat einen Forderungskatalog veröffentlicht, der sich an die künftige Bundesregierung richtet. "Wir brauchen mehr Geld für Investitionen", sagte Städtetag-Präsidentin Eva Lohse (CDU) in Berlin. Unter anderem sei eine langfristige Förderung des sozialen Wohnungsbaus – auch über das Jahr 2019 hinaus – und ein höherer Bundesanteil an den Wohnkosten für Hartz-IV-Empfänger notwendig, um die Kommunen finanziell zu unterstützen.

https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/staedtetag-forderungskatalog-mehr-geld-fuer-sozialen-wohnungsbau_84342_429518.html

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GdW Europabrief 08/2017

Der GdW Büro Brüssel hat uns den aktuellen Europabrief 08/2017 zur Verfügung gestellt, den wir Ihnen hiermit zur Kenntnis geben.

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Ehewohnung bei Scheidung

Beide Ehegatten sind Mieter der Ehewohnung

In vielen Fällen haben beide Ehegatten den Mietvertrag über die Ehewohnung unterzeichnet. Der Auszug eines Ehegatten allein ändert nichts an den Vertragsverhältnissen. Hier müssen weitere Umstände hinzukommen. Wichtig ist auch, ob sich die Ehegatten über die Wohnung einig sind oder nicht. 

https://www.haufe.de/immobilien/verwaltung/ehewohnung-bei-scheidung/beide-ehegatten-sind-mieter_258_429588.html

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„Aktuelles zum WEG“

Am 08.11.2017 findet in Erfurt die traditionelle Seminarveranstaltung im Bereich des WEG statt. Diese Veranstaltung ist an die WEG-Verwalter unserer Mitgliedsunternehmen gerichtet, die sich über die neuesten Entwicklungen in Rechtsprechung und Gesetzgebung informieren möchten. Es sind noch Plätze frei!!

Ansprechpartner Frau Dithmar/ Frau Krämer.

Zur Online-Anmeldung gelangen Sie  hier!

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Seminar: „Vollstreckungsrecht Spezial“

am 15.11.2017 von 09:00 – 15:00 Uhr

Das Seminar „Vollstreckungsrecht Spezial“ informiert Sie über erneute wichtige aktuelle gesetzliche Veränderungen. Gerade die Reform zum Insolvenzanfechtungsrecht ist von großer Bedeutung, da Sie Ihre Forderungen insolvenzfester gestalten können. Ebenso gibt es jetzt erweiterte Möglichkeiten für die Vollstreckung innerhalb der EU. Weiterhin werden besondere Vollstreckungsmaßnahmen dargestellt, die zwar nicht jeden Tag zur Anwendung kommen, auf der anderen Seite im Einzelfall berücksichtigt werden sollten.

Das Europäische Kontopfändungsverfahren:
Seit 18.01.2017 ist diese Verordnung in Kraft getreten und macht eine vorläufige Konto-pfändung innerhalb der EU nicht nur bei titulierten Forderungen, sondern auch bei untitulierten Forderungen möglich. Weiterhin besteht die interessante Möglichkeit, innerhalb der EU-Länder Bankverbindungen ermitteln zu lassen und somit die Kontopfändung durchführen zu können. Vorteilhaft ist ebenfalls, dass die vorläufige Kontopfändung bei titulierten Forderungen länger greift, als die uns bekannte Monatsfrist nach nationalem Recht. Zur Vereinfachung für die Beantragung, wurde ein amtliches Formular eingeführt. Welche Möglichkeiten, Risiken und Kosten in diesem Verfahren entstehen können, werden wir Ihnen in unserem Seminar vermitteln.

Reform des Insolvenzanfechtungsrechts:
Diese Veränderungen haben bei richtiger Vorgehensweise erhebliche Vorteile für die Gläubiger, da der Maßstab der „drohenden Zahlungsunfähigkeit“ wegfällt und ebenso die Gewährung von Zahlungserleichterungen (z.B. Raten, Stundung) nicht mehr zur Vermutung einer Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit führt. Auch Zahlungen im Rahmen der Zwangsvollstreckung werden in Teilbereichen insolvenzfester sein. Auch wird die Anfechtungsfrist des § 133 InsO auf vier Jahre gekürzt. Dennoch müssen die Gläubiger Besonderheiten zur eigenen Absicherung berücksichtigen und den Umgang mit den Schuldnern, insbesondere bei Ratenzahlungen, neu organisieren.

Besondere Vollstreckungsmaßnahmen:
Hier werden besondere Vollstreckungsmaßnahmen dargestellt, die zwar im Regelfall seltener vorkommen, aber dennoch bei Kenntnis genutzt werden sollten. Dazu gehört z.B. die Pfändung des Taschengeldanspruches oder auch das Eigengeld von Strafgefangenen. Wie hier die Anträge mit einer entsprechenden Berechnung gestellt werden müssen, werden wir Ihnen unter Einbeziehung des amtlichen Formulars darstellen. Ebenso von Bedeutung ist der Inhalt einer abgeschlossenen Ratenzahlungsvereinbarung. Hier können Vorkehrungen getroffen werden, die die eigene Forderung absichern (z.B. verlängerte Verjährungsfristen), aber auch Möglichkeiten schaffen, um weitere Informationen über den Schuldner zu erhalten. 

Nutzen Sie die aktuellen Tipps für Ihre tägliche Praxis!

Agenda:

-          Der Ablauf des Europäischen Kontopfändungsverfahren
-          Wie ist die Vorgehensweise bei titulierten und untitulierten Forderungen?
-          Welche Fristen müssen unbedingt beachtet werden?
-          Die Kosten und das amtliche Formular
-          Neue Zinsberechnung bei der Anfechtung
-          Die Bedeutung des Wegfalls der drohenden Zahlungsunfähigkeit
-          Mehr Sicherheit bei Zahlungen im Rahmen der Zwangsvollstreckung
-          Wie wird ein Taschengeldanspruch berechnet und wie erfolgt die Pfändung?
-          Gelder von Strafgefangenen richtig pfänden
-          Welcher Inhalt einer Ratenzahlungsvereinbarung sichert die Forderung und hilft zur                weiteren Informationsbeschaffung über den Schuldner?

Zielgruppe:               

Führungskräfte und Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich der Rechtsabteilung und Debitorenmanagement

Referent:                                      

Frank Däumichen, Geschäftsführer der GMF GmbH

Teilnehmergebühr:      

für MFA-Mitglieder: 220,00 EURO

für Nichtmitglieder: 250,00 EURO

Zur Online-Anmeldung gelangen Sie  hier!

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Mit freundlichen Grüßen

gez. Reinhard Guhr
Verbandsdirektor

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
(gesetzlicher Prüfungsverband)
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Reinhard Guhr, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 160078

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Bildnachweise:
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