vtw-Newsletter 35/ 2017
- 20.09.2017 -


Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben Post!

wie immer mittwochs ... 
übersenden wir unseren aktuellen Newsletter direkt in Ihr Postfach, der Sie mit wichtigen Informationen rund um die Wohnungswirtschaft versorgt.
Im Mitgliederbereich des Internetauftritts des vtw finden Sie weitere Bekanntmachungen und Termine.
Für Anfragen und Hinweise stehen wir Ihnen gern - auch telefonisch - zur Verfügung.

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Neue Mitarbeiterin im vtw

Am 16.09.2017 hat Frau Kristina Winkler ihre Tätigkeit als Sachgebietsleiterin Buchhaltung im vtw aufgenommen.

Wir wünschen Frau Winkler viel Erfolg bei ihrer neuen Tätigkeit.

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"Ratgeber Wohnungswirtschaft"

Seit 1991 erscheint unser monatlicher "Ratgeber Wohnungswirtschaft" als gedruckte Information. Viele Mitgliedsunternehmen haben schon länger davon Gebrauch gemacht, diese Information ausschließlich über das Internet des vtw (Mitgliederbereich) abzurufen.

Mit Beginn des Jahres 2018 möchten wir im Zeitalter der Digitalisierung gern auf die Druckversion für unsere Mitglieder verzichten und auf Internetabruf umstellen.

Bitte überprüfen Sie in Ihrem Unternehmen, ob Ihnen die Login-Daten für den Mitgliederbereich vorliegen. Sollte das nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte an Frau Daugs (Tel. 0361/34010-219; E-Mail: andrea.daugs@vtw.de).

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Landesgericht Berlin urteilt: Mietpreisbremse verfassungswidrig –Wohnungswirtschaft fordert Ende der Mietpreisbremse

Berlin – Das Landgericht Berlin hält die Mietpreisbremse für verfassungswidrig (Urteil vom 19.9.2017, Az. 67 O 149/17). In seiner Begründung bestätigt das Gericht die Auffassung des GdW, dass die Mietpreisbremse zu einer ungleichen Behandlung von Vermietern führe, was wiederum dem Artikel 3 des Grundgesetzes widerspreche, nach dem "wesentlich Gleiches gleich zu behandeln" ist. Die Wohnungswirtschaft hatte auf diese rechtlichen Fallstricke schon seit langem hingewiesen.

http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3649-landesgericht-berlin-urteilt-mietpreisbremse-verfassungswidrig-wohnungswirtschaft-fordert-ende-der-mietpreisbremse

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Landgericht Berlin hält Vorschrift über Mietpreisbremse für verfassungswidrig

Pressemitteilung vom 19.09.2017
Die Zivilkammer 67 des Landgerichts Berlin hält die Vorschrift im Bürgerlichen Gesetzbuch über die sog. Mietpreisbremse (§ 556d BGB) für verfassungswidrig. In einem Hinweisbeschluss vom 14. September 2017 hat das Landgericht ausführlich seine Rechtsansicht begründet und zunächst mitgeteilt, dass es beabsichtige, den Rechtsstreit auszusetzen und eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu der Frage einzuholen, ob die genannte Vorschrift mit …

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Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW legt Bewertung der wichtigsten Punkte zur Wohnungspolitik in den Wahlprogrammen vor

„Alle politischen Ankündigungen der vergangenen Monate zum Bauen und Wohnen haben in der Realität nicht zum erhofften Ziel geführt. Wir stehen aktuell vor der extremen Situation, dass Normalverdiener in Deutschlands Großstädten so gut wie keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden. Die Wahlprogramme der Parteien bieten für dieses soziale Problem nur versprengte Teillösungen. Ein konsistentes wohnungspolitisches Konzept für die nächste Legislaturperiode bleibt Fehlanzeige.“ Das erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, anlässlich der Veröffentlichung einer Analyse der wohnungspolitischen Forderungen in den Parteiprogrammen und der Vorlage eines Konzepts für eine neue Wohnungspolitik rund zehn Tage vor der Bundestagswahl.

http://web.gdw.de/pressecenter/pressemeldungen/3639-10-tage-vor-der-bundestagswahl-wohnungswirtschaft-fordert-weichenstellung-fuer-neue-wohnungspolitik-in-deutschland

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Sofortabschreibung der GWG (geringwertige Wirtschaftsgüter)

Durch das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechtsüberlassungen wird in § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von bislang EUR 410 auf EUR 800 angehoben. Danach dürfen bei der steuerlichen Gewinnermittlung die Anschaffungs- und Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung …

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GdW Arbeitshilfe 79 "Tax Compliance - Ein Teilbereich des Compliance Management Systems von Wohnungsunternehmen"

der GdW hat gemeinsam mit Vertretern des Fachausschusses Steuern im GdW die GdW Arbeitshilfe 79 "Tax Compliance – Ein Teilbereich des Compliance Management Systems von Wohnungsunternehmen" erarbeitet. Darin werden unter anderem die Grundelemente eines Tax Compliance Management Systems einschließlich Verantwortlichkeiten näher beschrieben und eine Einordnung in das allgemeine Risikomanagementsystem eines Unternehmens gegeben. Für Wohnungsunternehmen typische steuerliche Risiken je Steuerart und risikoanfällige Geschäftsvorfälle werden stichwortartig aufgezählt. Maßnahmen zur Umsetzung von Tax Compliance in der Praxis werden aufgezeigt.

Die GdW Arbeitshilfe 79 steht Ihnen im GdW-Mitgliederbereich unter "Publikationen" zum Download zur Verfügung. Selbstverständlich können Sie diese auch in gedruckter Form über die Online-Bestellmaske auf unserer Homepage (http://web.gdw.de/service/publikationen) oder per E-Mail (bestellung@gdw.de) anfordern.

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DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2018 ausgelobt

Fachzeitschrift DW Die Wohnungswirtschaft und die Aareon AG, Europas führendes Beratungs- und Systemhaus für die Immobilienwirtschaft, loben den 15. DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft unter dem Juryvorsitz von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz-Josef Radermacher aus. Das Motto des Preises lautet: „Gegen die Klimaplanwirtschaft  ̶  intelligente Lösungen statt noch mehr Regulierung!“. Schirmherr der Auslobung ist Axel Gedaschko, Präsident des GdW, Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., in Kooperation mit dem BBU, Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., sowie dem BFW, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.

https://www.aareon.de/Aareon_Kongress_2018_Status_Trends_Visionen_06_06_2018.142677.html

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Verkürzte Ausbildungsdauer für Studienabbrecher

IHK Erfurt: Wechseln Studienabbrecher in eine Ausbildung, kann die Ausbildungsdauer verkürzt werden. Dabei darf jedoch eine Mindestausbildungsdauer nicht unterschritten werden. Diese beträgt laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung bei dreieinhalbjährigen Berufen 24 Monate, bei dreijährigen Berufen sind es 18 Monate. Die IHK Erfurt empfiehlt den Unternehmen bei derartigen Verkürzungen immer auch das Ende der Ausbildung im Auge zu behalten. Dieses sollte so gelegt werden, dass eine unkomplizierte Vorbereitung und Teilnahme an einer der beiden Abschlussprüfung, die jährlich angeboten werden, möglich ist.

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Seminar: „Die Tricks der Mieter – und was der Vermieter dagegen tun kann“

am 16.10.2017 von 09:00 – 16:00 Uhr

 

2020 findet folgendes Gespräch zwischen einem Vermieter und seinem Mieter statt:

Vermieter: „Ihre Nachbarn haben gesagt, sie würden den Flur nicht putzen. Stimmt das?“
Mieter: „Ja.“
Vermieter: „Warum putzen Sie nicht?“
Mieter: „Weil ich nicht muss.“
Vermieter: „Irrtum! Laut Mietvertrag muss jeder Mieter alle 7 Tage die Treppe reinigen.“
Mieter: „ Die Klausel ist unwirksam.“
Vermieter: „Wie kommen Sie denn darauf?“
Mieter: „Jede Woche putzen? Das ist eine starre Frist! Putzen Sie doch selber.“ 

Dieser Fall, der dem BGH vielleicht irgendwann einmal vorliegen wird, bestätigt die allseits bekannte Regel:  Der Vermieter ist immer der Dumme! Und die Trickliste der Schuldner ist lang:
Falsche Angaben in der Selbstauskunft, Namensschilder werden vom Klingelschild und vom Briefkasten entfernt. Bei Zahlungsunlust werden Mängel ins Blaue hinein behauptet und wöchentlich werden die Lebensabschnittsgefährten/innen gewechselt, um Räumungsvollstreckungen zu vereiteln. Der im Haus gelagerte Sperrmüll gehört nie einem Hausbewohner, abgemeldete schrottreife Wohnmobile werden immer von Außerirdischen auf dem Gemeinschaftsparkplatz abgestellt und das Hundebellen kommt aus dem Fernseher des Nachbarn und nicht aus der eigenen Wohnung.

Diese und andere „Tricks“ werden vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmern/innen werden Lösungswege aufgezeigt und erörtert:

Falsche Angaben in der Selbstauskunft

• Falscher Name im Mietvertrag

• Vereitelungen von Besichtigungen (z.B bei Verwahrlosung)

• Zugangsvereitelungen von wichtigen Schreiben

• Ausnutzen von Lücken in Ratenzahlungsvereinbarungen

• Hinterlassen von Sperrmüll

• Abstellen von abgemeldeten Kraftfahrzeugen

• Tierhaltung ohne Genehmigung

• Nichtzahlung von Nebenkostennachforderungen – sanktionslos?

• Aufnahme von Dritten zur Vermeidung von Räumungsvollstreckungen

Zielgruppe:  
Vorstände, Geschäftsführer/innen, Mitarbeiter/innen von Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Hausverwalter/innen mit Sondermietenverwaltung

Referentin: 
Rechtsanwalt Detlef Wendt,
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Recklinghausen                                   

Teilnehmergebühr:     
für MFA-Mitglieder: 220,00 EURO
für Nichtmitglieder: 250,00 EURO

Zur Online-Anmeldung gelangen Sie hier!

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Mit freundlichen Grüßen

gez. Reinhard Guhr
Verbandsdirektor

Telefon:  (0361) 3 40 10 - 2 19
Fax:       (0361) 3 40 10 - 2 33
mailto: andrea.daugs@vtw.de
Verband Thüringer Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V.
(gesetzlicher Prüfungsverband)
Verbandssitz: Regierungsstraße 58, 99084 Erfurt
Vorstand: Reinhard Guhr, Jürgen Elfrich (WP)
Registergericht: Erfurt VR 160078

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